Februar 2026
Die von unserem Mitglied Matthias Duncker als Vorstand der Stiftung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung initiierte Lesereihe Das Tagebuch der Helga Pollak hatte im November 2025 so großen Anklang gefunden, dass sie am 27. Januar auf Einladung der Stadt Heide in der St. Jürgen-Kirche wieder dargeboten wurde. Hier beeindruckende Photos. Danke, Matthias und Team und Ensemble!
Die Auftaktveranstaltung Die Mädchen von Zimmer 28 zum Theresienstadt-Zyklus "Sein und Schein in Theresienstadt" ist am 16. Januar 2026 erfolgreich über die Bühne im Piscator-Saal des Kulturvolk - Freie Volksbühne e.V. gegangen: Das Ensemble Zwockhaus - Maria Thomaschke und Andreas Jocksch - präsentierte Lieder von Ilse Weber und des Theresienstädter Kabaretts und erzählte die Geschichte der Mädchen von Zimmer 28. Hester Wonschick las aus dem Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak. Am Klavier neu mit dabei: Katarzyna Wasiak. Programmangebot siehe: Edition Room 28/Lesungen
Exponate der Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 sowie Bilder der Theresienstädter Maler Bedřich Fritta und Leo Haas geben Einblick in das Leben im Ghetto Theresienstadt. Die Ausstellung wurde am 16. Januar 2026 eröffnet und ist bis zum 16. März 2026 im Piscator-Saal zu sehen sein. Mehr auf: Kulturvolk e.V.
Unser Verein ist auf Spenden angewiesen. Daher: Wir sind dankbar für jede Unterstützung. Hier gehts zu unserem Spendenkonto:
Unser Team: Der Schauspieler und Sänger Andreas Jocksch, die Sängerin und Illustratorin des Kinderbuches Maria Thomaschke, die Konzertpianistin Katarzyna Wasiak. Zum künstlerischen Team gehören auch der Opernregisseur Mstislav Pentkovsky und die Autorin des Kinderbuches.
Unser Leseangebot wurde aufgenommen ins Künstlerprogramm des Zentralrats der Juden.
Die Stiftung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung präsentierte am 18. November 2025 in der St. Jürgen-Kirche in Heide mit jungen Menschen in Form einer Lesung mit Musik das Tagebuch von Helga Pollak und die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28. Aus dem Pressetext: Das jüdische Mädchen lebte zwischen dem 27. Januar 1943 bis zu ihrer Deportation nach Auschwitz am 23. Oktober 1944 im Mädchenheim L410 im Ghetto Theresienstadt. Glücklicherweise überlebten sie und zwei Bände ihres in Theresienstadt geschriebenen Tagebuchs; eine historische Quelle, die im Rang dem Tagebuch der Anne Frank in nichts nachsteht, dabei aber weit weniger bekannt ist. Es lohnt sich, diese wertvolle historische Quelle einmal näher kennenzulernen.
Unser Brundibár-Geschenkprojekt wurde am 13. Oktober 2025 um eine Aktion erweitert. Wir senden ein kleine Pakete mit Brundibár-Kinderbücher der hebräischen Ausgabe an Freunde nach Israel. Wer sich an der Aktion beteiligen will, ist willkommen!
Die Broschüre zum diesjährigen Projekt der J-Arteck Jugendbildungsstätte ist da. Brundibár - Melody of Hope and Resistance war der Fokus des 20. internationalen Kreativ-Summercamps, das mit einer fulminanten Performance zur Kinderoper Brundibár am 18. August seinen Abschluss fand. Inspiriert zum Thema hatte die ukrainische und hebräische Ausgabe des Brundibár-Kinderbuches und unser Brundibár-Projekt im Geiste der Solidarität. Das Buch bildete die Brücke zu den israelischen und ukrainischen Teilnehmenden, die alle von uns ein Buch erhielten.
Die Broschüre bietet Einblicke in eine außergewöhnlich kreative Projektarbeit, wie sie die Leiterin der J-Arteck Jugendbildungsstätte Ella Nilova jedes Jahr aufs Neue mit ihren israelischen Partnern, die das Projekt künstlerisch leiten, allen voran der musikalische Leiter Stas Gavrilos, und mit jungen beseelten TeilnehmerInnen auf beeindruckende Weise auf die Beine stellt und auf die Bühne bringt.