Ausstellungen in den Sprachen Tschechisch, Französisch, Englisch und Brasilianisch.
September 2006, Spindlermühle/Tschechien. Festakt zum 10-jährigen Room 28 Erinnerungsprojekts, zu dem sich 1996 die Autorin Hannelore Brenner und die Überlebenden von Zimmer 28 zusammenschlossen. An diesem Tag wurde auch die "Initiative Room 28 Projects" gegründet, aus der ein Jahr später Room 28 e.V. hervorging.
Französische Ausstellung
Juni 2009, Marseille. Room 28 war Partner des von der EU-Kommission geförderten französisch-deutsch-polnischen Festival Musiques Interdites. Erstaufführung der Oper „L’Hirondelle inattendue“ von Simon Laks. Eröffnung der Ausstellung „Les Filles de la Chambre 28“ im Musée d’Histoire in Marseille.
Englische Ausstellung
Januar 2010, Israel. Kooperationsprojekt mit dem Gewandhaus Kinderchor Leipzig:
Brundibár – eine Kinderoper verbindet Deutschland und Israel. Dank Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Stiftung EVZ entstand eine englische Ausstellung. Mit dabei in Israel die überlebenden "Mädchen von Zimmer 28" und das von Winfried Radeke gemeinsam mit Maria Thomaschke und Andreas Jocksch gegründete Ensemble Zwockhaus. Foto: Tel Aviv, Goethe-Institut. ©www.evelinfrerk.de
Zweite tschechische Ausstellung
2012 Prag. Eine weitere tschechische Ausstellung entstand für eine Veranstaltung in der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin. Von dort kam sie nach Prag und war Teil des Holocaust-Gedenkens am 27. Januar 2012 des tschechischen Schulministeriums.
Foto: Director General of International Relations and European Affairs Section of the Ministry of Education, Youth and Sports Jindřich Fryč, Director of the Centre for International Services Iva Tatarková.
2013-2014. Eine italienische Ausstellungstafel entstand im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes Music for Memory II - Terezin's Voices. Im Mittelpunkt stand die Kinderoper Brundibár. Room 28 e.V. war Projektpartner. Hannelore Brenner trug unter anderem diese Tafel bei und vermittelte die Ausstellung und das Erinnerungsprojekt in Nizza, Genua und Prag. Einen Eindruck des Projektes vermittelt ein Film auf Youtube.
Late Echo from Brazil. Zwei neue Tafeln zur englischen Ausstellung im Januar 2013 in der Europäischen Kommision in Brüssel erinnern an Erika Stransky (1930-1944), eines der "Mädchen von Zimmer 28", über die Hannelore Brenner 2012 durch eine E-Mail aus Brasilien erfuhr. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes wurde Erikas Familie aus Brasilien - Monika Zolko geb. Stransky, Gregory Zolko und deren Tochter Karen Zolko - nach Deutschland eingeladen. Sie nahmen auch an der Eröffnung der Ausstellung in Berlin (EVZ) und in Brüssel teil. Das war der Impuls zur Ausstellung As Meninas do Quarto 28 im Mai 2014 in Brasilien.
Informationsflyer, Europäische Kommission Brüssel.
Informationsflyer und Gedenkrede in den Vereinten Nationen in Genf.
Helga Pollak-Kinsky:
"Millions of Jewish people murdered in the Holocaust have no grave where we can put a stone of remembrance. It is therefore why we are all here together. Every act of commemoration, the music, the exhibition, our Ceremony of today - for me these are stones of remembrance. May the present and the future generations never forget."
Ausstellung in Brasilien, As Meninas do Quarto 28. São Paulo, Mube Museum, 22. Mai 2014. Die Ausstellung ist Erika Stransky gewidmet, einem der Mädchen von Zimmer 28, die im Mai 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet wurde. Erika war die ältere Halbschwester von Monika Zolko, geb. Stransky, deren Tochter Karen Zolko gemeinsam mit ihrer Freundin Dodi Chansky eine absolut erfolgreiche Ausstellung realisierte und sie in allen großen Städten Brasiliens an den besten Orten zeigte. Mehr auf der Website der Edition Room 28: www.edition-room28.de/room-28-brasil
Terezin, 27. November 2017. Eröffnung der tschechischen Ausstellung Děvčata z Pokoje 28 in der Akademicka in Terezin und Besiegelung unserer Partnerschaft mit der tschechischen Waldorfschule Svobodná základní škola. Wir übergaben der damaligen Leiterin der Schule, Katarína Hurychová, die tschechische sowie eine deutsche Ausstellung. Jetzt befinden sie sich in der Gedenkstätte Terezin.
Mitte 2019, Cardiff/Wales. Auf Initiative von Tomáš Hanus, musikalischer Direktor des Welsh National Opera House (WNO), kam die Austellung im Rahmen von Brundibár-Aufführungen unter der Regie von David Pountney nach Cardiff. Erstmals sprach Tomáš Hanus öffentlich über die Geschichte seiner Mutter Anna Hanusová, unsere "Flaška", die das Erinnerungsprojekt mit ihrer Freundin Helga Pollak-Kinsky initiierte. Gemeinsam eröffneten Tomáš Hanus und Hannelore Brenner die Ausstellung im Millennnium Centre.
Gedenkstätte Terezin, 21 October 2021. Eröffnung der Ausstellung durch den Leiter der Gedenkstätte PhDr. Jan Roubínek. Katarina Hurychová/Waldorfschule übermittelte das Grußwort von Hannelore Brenner. Ivan Nemec, Initiator des ambitionierten städtbaulichen Architektur-Projektes "Terezin-Vision 2030" hielt die Eröffnung mit der Kamera fest.
Nach all den Jahren des Erfolgs der Ausstellung heißt es für uns nun, die Zukunft der Ausstellung zu sichern. Daher wollen wir ein neues Projekt auf den Weg bringen: The Creation of a Lating Memory.
Informationen und Bilder zur brasilianischen Ausstellung finden Sie auf der Website der Edition Room 28 unter: Room 28 Brasil.