Mit dem Berliner Ensemble "Zwockhaus" verbinden uns seit 2008 zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen und Erlebnisse. Daher offerieren wir auch heute noch Lesungen mit Liedern von Ilse Weber und des Theresienstädter Kabaretts. Am 25. Januar 2022 haben wir unser Programm in der Botschaft der Tschechischen Republik dargeboten. Bis 2017 las bei diesen Veranstaltungen Helga Kinsky (1930-2020) meist selbst aus ihrem Theresienstädter Tagebuch. Wenn Sie an unserem Programmangebot Interesse haben, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: info@room.net
Zum Auftakt unserer Veranstaltung in der Botschaft der Tschechischen Republik am 25.1.2022 produzierten wir den nachfolgenden Film. Die Veranstaltung war unser Beitrag zum Festjahr 2021 - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland uner dem Titel Jüdische Identität im Kontext europäischer Kultur-Geschichte-
Die Ausstellung Das Damals im Heute von Viktor Naimark war Teil unseres Projektes Jüdische Identität im Kontext europäischer Kultur-Geschichte. Das nachfolgende Video entstand im Vorfeld der Ausstellung und zeigt Viktor Naimark in seinem Frankfurter Atelier. Er vermittelt darin sein künstlerisches Konzept und was ihn bewog, am #Festjahr 2021 teilzunehmen. Wir zeigten diesen Film bei unserer Veranstaltung in der Tschechischen Botschaft im Beisein des Künstlers.
Das zweite Video schufen die Filmemacher Jürgen und Catia Walter, die von Viktors Werken, wie sie im Kunstraum Neureut in Karlsruhe ausgestellt wurden, sowie von seinem Nachwort im Buch seiner Mutter Evelina Merová Lebenslauf auf einer Seite. Prag - Theresienstadt - Auschwitz-Birkenau - Leningrad fasziniert waren.
Jürgen und Catia Walter schufen einen Film, der auf wundersame Weise die faszinierende Bilderwelt von Viktor Naimark mit dem zutiefst berührenden Nachwort, das er zu den auitobiographischen Erinnerungen seiner Mutter Evelina Merová (1930-2024) schrieb, verbindet. Ein außergewöhnliches künstlerisches und filmisches kleines Wunderwerk. Das Buch "Lebenslauf auf einer Seite" erschien in der Edition Room 28.
Der Film entstand im Januar 2022 im Rahmen unseres Projektes mit dem Gymnasium-Heide-Ost "Die Mädchen von Zimmer 28 und Brundibár" . Zum Auftakt führte Hannelore Brenner Schüler:innen der Klasse 10s in die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" und in das Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak ein. Durch die Teilnahme aller Schüler:innen entstand ein neues Format der Lesung, das in Heide dank Dr. Matthias Duncker, Lehrer sowie Vorstand der Stifung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung inzwischen mehrmals auf die Bühne kam.
Wie ist es möglich, einen Film über fünf der „Mädchen aus Zimmer 28“, von denen drei die Hölle von Auschwitz-Birkenau und Bergen-Belsen durchlebt haben, zu schaffen, zumal mit einem sehr kleinen Etat?
Eliana Schejter und Addi Reiss aus Israel war es von Anfang an klar, dass es unmöglich war, die Erlebnisse, die Chana Weingarten, Handa Drori, Judith Rosenzweig, Vera Kreiner und Eva Zohar - fünf der in Israel lebenden Frauen, die einst im Ghetto Theresienstadt im Zimmer 28 zusammenlebten - mit der Kamera einzufangen. Sie wussten, dass es unmöglich war, ihr Leid, ihre Erinnerungen an die Verbrechen der Nazis, von denen sie Zeuginnen wurden, im Rahmen eines Kurzfilms zu erfassen und zu vermitteln.
So wählten sie einen anderen Ansatz … und schufen ein zutiefst bewegendes visuelles Zeugnis von fünf der „Mädchen aus Zimmer 28“. Und ein Kunstwerk.
Memory Drops entstand 2009 im Auftrag von Hannelore Brenner und Room 28 e.V. Der Film ist Teil des Room 28 Erinnerungs- und Bildungsprojektes und wird Teil der geplanten digitalen Ausstellung. Mehr dazu unter: