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Room 28 e.V.

Der Verein wurde am 3. April 2007 in Berlin gegründet.

Aufgaben

Der erste Absatz der Präambel zur Satzung definiert die  primäre Aufgabe des Vereins: Der Verein versteht sich als Freundeskreis der „Mädchen von Zimmer 28“. Bei diesen Mädchen handelt es sich um Holocaust-Überlebende, die als junge Mädchen im Konzentrationslager Theresienstadt, im Zimmer 28 des tschechischen Mädchenheims untergebracht waren. Deren ideelles Vermächtnis in der Welt zu verankern, diesem Vermächtnis eine Stimme, eine Gestalt und eines Tages eine bleibende Heimat zu geben und es im Dienste einer besseren Zukunft wirksam zu machen, es insbesondere jüngeren Generationen zu vermitteln, ist Aufgabe des Vereins.

Mit der Unterstützung der Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28, L 410 Theresienstadt  und der damit verbundenen Projekte (Room 28 Projects), trägt der Verein Room 28 e.V. dazu bei, diese Aufgabe zu erfüllen.

Überlebende von Zimmer 28, Theresienstadt. Berlin, Akademie der Künste, 22.1.2008. Podiumsdiskussion

Room 28 - Symbol und Programm

 Room 28 wurde zum Symbol und zum Programm. Denn von diesem Ort, dem Mädchenheim L 410, Zimmer 28, Ghetto Theresienstadt geht, allem Unglück zum Trotz, ein positives Signal aus: die Aufforderung, die existentiellen Leistungen, humanistischen Ideale und Werte zu reflektieren und Begriffe wie Menschlichkeit, Solidarität, Kunst und geistiger Widerstand mit Leben zu füllen.

Anliegen

Mit unseren Projekten wollen wir dazu beitragen, dass Kunst, Kultur und kreatives Schaffen einen größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhält. Wir realisieren Projekte im Geiste des aufgeklärten Humanismus. Das Projekt mit und über "Die Mädchen von Zimmer 28" ist ebenso ein Projekt gegen Antisemitismus und ein Plädoyer für Toleranz, Mitgefühl, Bildung, Kultur, Freundschaft und Solidarität.

Ebenfalls in der Präambel verankert ist unser allgemeines Anliegen:

Dieses Vermächtnis umfasst sowohl die Erinnerung an die Kinder des Ghettos Theresienstadt (1941-1945) und an die im Holocaust ermordeten, den Holocaust überlebenden oder ins Exil getriebenen Menschen wie auch die Erforschung, Bewahrung und lebendige Vermittlung von deren geistiger und künstlerischer Hinterlassenschaft.

Ausstellung "The Girls of Room 28/Die Mädchen von Zimmer 28" in der Europäischen Kommission in Brüssel, Januar 2013

Eines der Projekte, das unserem Anliegen entspricht, das durch den Holocaust verschüttet gegangene künstlerische Erbe auszugraben, unserer Gesellschaft zurückzugeben und an vergessene Künstler und deren Werke zu erinnern, ist das Ausstellungs-und Musikprojekt Musik im okkupierten Polen 1939-1945.

Der Verein fördert

"Kunst und Kultur, internationale Gesinnung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens" - laut Steuerbescheid vom 27.5.2019 und damit gemeinnützige Zwecke.

Finanzierung

Der Verein ist eine gemeinnützige Organisation und als gemeinnützig anerkannt. Die Arbeit des Vereins ist nur durch Spenden, Mitgliedsbeiträge oder Projekt-Fördermittel möglich. Unsere von uns unterstützten bzw. realisierten Projekte sind auf dem Menu Projekte 2007-2020 aufgeführt. Die nachfolgenden Links führen zur Spendenkampagne, zur Satzung des Vereins und zu unseren Projekten.

Aktuelle Spendenkampagne

 

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