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Room 28 e.V.

Der Verein wurde am 3. April 2007 in Berlin gegründet.

Aufgaben

Der erste Absatz der Präambel zur Satzung definiert die  primäre Aufgabe des Vereins: Der Verein versteht sich als Freundeskreis der „Mädchen von Zimmer 28“. Bei diesen Mädchen handelt es sich um Holocaust-Überlebende, die als junge Mädchen im Konzentrationslager Theresienstadt, im Zimmer 28 des tschechischen Mädchenheims untergebracht waren. Deren ideelles Vermächtnis in der Welt zu verankern, diesem Vermächtnis eine Stimme, eine Gestalt und eines Tages eine bleibende Heimat zu geben und es im Dienste einer besseren Zukunft wirksam zu machen, es insbesondere jüngeren Generationen zu vermitteln, ist Aufgabe des Vereins.

 

Mit der Unterstützung der von Hannelore Brenner 2004 erschaffenen Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28, L 410 Theresienstadt  und mit der Unterstützung der  2005 entstandenen Room 28 Projects - der Name steht für die von Hannelore Brenner geschaffenen Werke und deren Managenment - trägt der Verein Room 28 e.V. dazu bei, diese Aufgabe zu erfüllen.

Überlebende von Zimmer 28, Theresienstadt. Berlin, Akademie der Künste, 22.1.2008. Podiumsdiskussion

Room 28 - Symbol und Programm

 Room 28 wurde zum Symbol und zum Programm. Denn von diesem Ort, dem Mädchenheim L 410, Zimmer 28, Ghetto Theresienstadt geht, allem Unglück zum Trotz, ein positives Signal aus: die Aufforderung, die existentiellen Leistungen, humanistischen Ideale und Werte zu reflektieren und Begriffe wie Menschlichkeit, Solidarität, Kunst und geistiger Widerstand mit Leben zu füllen.

Mit unseren Projekten wollen wir dazu beitragen, dass Kunst, Kultur und kreatives Schaffen einen größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhält. Wir realisieren Projekte im Geiste des aufgeklärten Humanismus. Das Projekt mit und über "Die Mädchen von Zimmer 28" ist ebenso ein Projekt gegen Antisemitismus und ein Plädoyer für Toleranz, Mitgefühl, Bildung, Kultur, Freundschaft und Solidarität.

Erinnerungsarbeit

In der Präambel ebenfalls verankert ist unser breiter gefasses Anliegen; es umfasst sowohl die Erinnerung an die Kinder des Ghettos Theresienstadt (1941-1945) und an die im Holocaust ermordeten, den Holocaust überlebenden oder ins Exil getriebenen Menschen wie auch die Erforschung, Bewahrung und lebendige Vermittlung von deren geistiger und künstlerischer Hinterlassenschaft. Besonders liegt uns auch der Dialog mit der „second and third generation“, der Kinder und Enkelkinder der Opfer am Herzen; auch der Dialog zwischen Nachfahren der Opfer und Täter im Geiste der Humanität und Versöhnung.

Dialog mit den Nachfahren

Viktor Naimark, Sohn von Evelina Merová. eines der "Mädchen von Zimmer 28", die 89jährig in Prag lebt, gab den Impuls zu dem Projekt Jüdische Identität im Kontext europäischer Kultur-Geschichte, das wir im Rahmen des Festjahrs 2021 - 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland durchführen möchten. Viktor Naimark lebt in Frankfurt a.M. und ist ein angesehener Bildender Künstler und Kunstpädagoge.

Abbildung: Exodus. Von Viktor Naimark

Musik im okkupierten Polen

Eines der Projekte, das unserem Anliegen entspricht, das durch den Holocaust verschüttet gegangene künstlerische Erbe auszugraben, unserer Gesellschaft zurückzugeben und an vergessene Künstler und deren Werke zu erinnern, ist das Ausstellungs-und Musikprojekt Musik im okkupierten Polen 1939-1945.  Die Ausstellung wurde 2011 mit dem Hosenfeld-Szpilmann-Gedenkpreis der Leuphana Universität Lüneburg. ausgezeichnet.

Der Verein möchte zum tieferen Verständnis der jüdischen Geschichte und Kultur, insbesondere im Zusammenwirken mit deutscher und europäischer (Kultur-) Geschichte beitragen, und dies auf der Grundlage und im Geiste der besten humanistischen Denker und Traditionen, die zu stärken und zu beleben zu den Aufgaben des Vereins zählt.

Room 28 Satzung

Die Kurzfassung der Satzung des Vereins Room 28 e.V,
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Satzung Präambel und Zweck kurz.pdf
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Der Verein fördert

"Kunst und Kultur, internationale Gesinnung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens" - laut Steuerbescheid vom 27.5.2019 und damit gemeinnützige Zwecke.

Finanzierung

Der Verein ist eine gemeinnützige Organisation und als gemeinnützig anerkannt. Die Arbeit des Vereins ist nur durch Spenden, Mitgliedsbeiträge oder Projekt-Fördermittel möglich. Unsere von uns unterstützten bzw. realisierten Projekte sind auf dem Menu Projekte 2007-2020 aufgeführt. Die nachfolgenden Links führen zur Spendenkampagne, zur Satzung des Vereins und zu unseren Projekten.

 

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