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 Room 28 - das Zimmer 28 im Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt wurde für uns Symbol und Programm und Name. Von diesem Ort ging, allem Unglück zum Trotz, ein positives Signal aus: die Aufforderung, die existentielle Leistungen, humanistischen Ideale und Werte zu reflektieren und Begriffe wie Menschlichkeit, Solidarität, Kunst und geistiger Widerstand mit Leben zu füllen.  

Rechts das einstige Mädchenheim L410. Unter dem Dach das Zimmer 28.

Gründung des Vereins

Der Verein Room 28 e.V. wurde von einem Freundeskreis am 3. April 2007 in Berlin gegründet und am 14. August 2007 ins Vereinsregister eingetragen. 

AG Charlottenburg VR 26708 B

Kernauftrag des Vereins

... ist es, das von Hannelore Brenner seit 1996 entwickelte multimediale und internationale Room 28 Erinnerungs- und Bildungsprojekt zu bewahren, weiter zu entwickeln und die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" jungen Generationen weiterzuerzählen. Grundlagen hierfür sind das Buch und die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 (2004), das Tagebuch von Helga Pollak sowie die weiteren Publikationen der Edition Room 28.

Nun, da die Zeitzeuginnen nicht mehr unter uns sind, gilt es insbesondere die Ausstellung zu modernisieren und das Bildungsprojekt weiterzuentwickeln. 

Spendenkonto

Der Verein ist als eine gemeinnützige Organisation anerkannt. Er finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Projekt-Fördermittel und Spenden.

Room 28 e.V.

Commerzbank Berlin

IBAN: DE12 1004 0000 0128 2821 00 

BLZ: 100 400 00  | BIC: COBADEFFXXX

Flyer Room 28 e.V..pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

Aus unserer Satzung: Präambel

Der Verein versteht sich als Freundeskreis der „Mädchen von Zimmer 28“. Bei diesen Mädchen handelt es sich um Holocaust-Überlebende, die als junge Mädchen im Konzentrationslager und Ghetto Theresienstadt, im Zimmer 28 des tschechischen Mädchenheims untergebracht waren. Deren ideelles Vermächtnis in der Welt zu verankern, diesem Vermächtnis eine Stimme, eine Gestalt und eines Tages eine bleibende Heimat zu geben und es im Dienste einer besseren Welt wirksam werden zu lassen, es insbesondere jüngeren Generationen zu vermitteln, ist Aufgabe des Vereins.
Dieses Vermächtnis umfasst sowohl die Erinnerung an die Kinder des Ghettos Theresienstadt (1941-1945) und an die im Holocaust ermordeten, den Holocaust überlebenden oder ins Exil getriebenen Menschen wie auch die Erforschung, Bewahrung und lebendige Vermittlung von deren geistiger und künstlerischer Hinterlassenschaft.
Wesentliches Anliegen des Vereines ist es, deutlich zu machen, welche existentielle Bedeutung kulturellen Leistungen und die Orientierung an elementaren humanistischen Idealen gerade in Zeiten extremster Inhumanität zukommen, den interkulturellen Dialog über Kunst, Kultur und Erziehung zur Menschlichkeit zu befruchten, Zivilcourage zu stärken und im Bewusstsein der individuellen Verantwortung des Menschen handelnd und gestaltend an gesellschaftlichen Prozessen mitzuwirken.

Wir realisieren auch weitere Projekte im Geiste von "Room 28" wie z.B. das Projekt "Musik im okkupierten Polen". Der Satzungszweck wird erreicht durch:

  • Planung und Realisation von Projekten, Veranstaltungen, Seminaren, Symposien, Veröffentlichungen, Workshops in den Bereichen Bildung und Erziehung;
  • Veranstaltungen und Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur (z.B. Ausstellungen, Lesungen, (Gesprächs-) Konzerte, Theateraufführungen, Workshops, Meisterkurse, Wettbewerbe);
  • Projekte und Veranstaltungen, die der Völkerverständigung dienen: Projekte auf internationaler Ebene, weltweite Vernetzung mit kongenialen Kulturakteuren, Kulturaustausch.  

Room 28 Manifest

Das "Room 28 Manifest" entstand im Rahmen unseres Beitrags zum Festjahr 2021 - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Es vermittelt einige der wesentlichen Anliegen und Ziele des Projektes mit den "Mädchen von Zimmer 28" und damit auch die unseres Vereins Room 28. 

Room 28 und Israel

Room 28 e.V. setzt sich gegen jede Form von Antisemitismus ein und fördert das Verständnis für das Existenzrecht Israels. Die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" und die Projekte, die sich daraus entwickelten und entwickeln, tragen dazu bei, junge Menschen mit dem Schicksal europäischer Juden vertraut zu machen und die daraus erwachsene Veranwortung der Deutschen gegenüber Israel zu verstehen und anzunehmen.

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