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Room 28 Programm

Room 28 is a tool for a better world and future.

Karen Zolko, Kuratorin der brasilianischen Ausstellung "As Meninas do Quarto 28"/The Girls of Room 28

Programm und Vision

Flagge der "Mädchen von Zimmer 28"

Room 28 e.V. geht es vor allem darum, das Room 28 Bildungsprojekt weiterzuentwickeln, die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 zu erhalten, zu erneuern und zu  erweitern und das Gesamtprojekt an Schulen und jüngeren Generationen zu vermitteln.

 

Das Ziel ist es, eine ständige Ausstellung zu schaffen und das Vermächtnis der "Mädchen von Zimmer 28" - und dies umfasst auch das künstlerisch-geistige Vermächtnis aus dem Ghetto Theresienstadt - lebendig zu erhalten. Diesem Ziel sind wir 2017 mit dem Terezin-Project einen großen Schritt nähergekommen.

Unser Programm 2019-2020

  • Terezin-Project. Entwicklung unseres deutsch-tschechischen Kooperationsprojektes mit dem Ziel, in Terezin eine um wesentliche Elemente erweiterte, architektonisch neu gestaltete Dauerausstellung zu schaffen und das Vermächtnis der "Mädchen von Zimmer 28" zu verorten;
  • Wanderausstellung für Schulen. Herstellung einer neuen aktualisierten und erweiterten und leicht transportablen Ausstellung;
  • Weiterentwicklung der Lehrmaterialien, Publikation der neuen  Lehrmaterialien in Deutsch und Tschechisch;
  • Gründung eines Room 28 Projekt-Teams (pädagogische Vermittlung, Networking, Fundraising, Mitarbeit an den Lehrmaterialien u.a.)
  • Workshops.  Zur Etablierung eines handlungsstarken Projekt-Teams bieten wir 2019 regelmäßig Workshops für Interessierte PädagogInnen und Kulturakteure an.
  • Interesse an den Workshops?
  • Dann bitte kontaktieren Sie uns.

Spendenkampagne 2018-2019

Unterstützung ist nötig, um dieses Programm umzusetzen. Daher haben wir eine Spendenkampagne gestartet:

Room 28, ein Symbol. Programmatisches

Aus dem Poesiealbum von Anna Flachová

Anna Hanusová geb. Flachova, (1930-2014) in Spindlermühle, September 2006

"Es hat uns Theresienstadt nichts genützt, wenn wir in unserem späteren Leben auch nur einen einzigen Menschen unterdrücken werden." - Diese Worte, die Margit Mühlstein in mein Poesiealbum schrieb, wurden mein Lebensmotto.

 

Margit Mühlstein war Sozialarbeiterin im Mädchenheim L 410, Theresienstadt.

Helga Pollak, April 1945

Das Tagebuch von Helga Pollak

Das authentische Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak ist das zentrale Dokument des Buches "Mädchen von Zimmer 28", Herz und roter Faden zugleich. Ohne dieses Tagebuch, geschrieben im Zimmer 28 zwischen 1943 und 1944, wäre die Geschichte dieser Mädchen nicht erzählt und nicht bekannt geworden.

Das vollständige Tagebuch erschien 2014 bei Edition Room 28. Es gehört, neben dem Buch und der Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28", zu den drei Grundelementen des Bildungsprojektes.

Helgas Brief an ihren Vater

Doppel-CD des ORF Wien. Helga liest aus ihrem Tagebuch.

Mein geliebter Papa,

Ich kann es noch nicht glauben, dass ich bei dir bin. Ich bin so unglaublich glücklich, dass ich dir das gar nciht sagen kann. Dass ich wieder ein normaler Mensch sein kann, das ist ein Gefühl, das kannst du dir nicht vorstellen. Jetzt habe ich schon das KZ Lager hinter mir, und das einzige Gute daran ist, dass ich jetzt alles in meinem Leben schätzen werde.. (...) Vorher habe ich immer geglaubt, dass ein Mensch auch reich sein müsste. Jetzt erst weiß ich, wie wenig der Mensch eigentlich braucht. (...)

 

Helga Pollak schrieb diese Zeilen im April 1945 auf ein Stück Papier. Sie war im Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert worden und kam von dort in ein Arbeitslager nach Oederan in Sachsen. Völlig entkräftet landete sie im April wieder im Ghetto und kam in Quarantäne, in ein Krankenlager. Von dort schrieb sie diese Zeilen an ihren Vater Otto Pollak, der im Ghetto zurückgeblieben war.

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