Zum Tode von Eva Zohar

Eva Zohar, geborene Winkler, gehört zu den 'Mädchen von Zimmer 28'. Bis vor kurzem lebte sie in Haifa. Da ihr Mann Motke sehr krank war, konnte sie an unseren regelmäßigen Treffen in Spindlermühle nicht teilnehmen, doch war sie 1999 dabei, als wir von dem damaligen Generalsekretär der Jeunesses Musicales Deutschland, Thomas Rietschel, nach Weikersheim eingeladen wurden.
Bei meinen Besuchen in Israel war ich immer auch bei Eva und ihrem Mann Motke, und während ich diese Worte schreibe und an sie denke, spüre ich die Herzlichkeit ihrer Gastfreundschaft, mit der sie und ihr Mann Motke mich bei sich in Haifa aufnahmen. In dem Film 'Memory Drops', den Eliana Schejter und Addie Reiss im Auftrag von Room 28 e. V. machten, ist Eva Winkler zu sehen. So bleibt sie mir in Erinnerung, und ich weiß, all ihren Freunden auch, sie war eine ungemein liebenswürige und herzliche Frau.
Ganz unerwartet ist Eva Winkler, im Foto 4.v.l. im Oktober 2014 verstorben

 Auch Marta Mikulova. geb. Fröhlich (1930-2010), Mitte im roten Mantel, ist schon lange nicht mehr unter uns. Und die Seele des Projektes, unsere Flaska,  Anna Hanusová, 4.v.l., ist am 30. April 2014 gestorben. 

 

Aktuell: 2013-2014

Room 28 e.V. war Partner des im August 2014 abgeschlossenen EU-Projektes 'Music for Memory II - Terezin's Voices', eines interkulturellen, spartenübergreifenden Kultur-und Geschichts-Projektes, in dessen Mittelpunkt die Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Musik und Kunst in Theresienstadt steht. Zur Teilnahme und Präsentation des Room 28 Projektes war  ich (Hannelore Brenner)  im Dezember 2013 in Nizza und im Februar 2014 in Genua. Ende Juni nahm ich an den Abschluss-Veranstaltungen in Prag und Terezin teil. Im Italienischen Kulturforum in Prag moderierte ich ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Hanus Hron. Über all dies und mehr finden sich viele spannende Informationen und Bilder auf der Website von

"Music for memory II - Terezin's Voices

Bilanz des Projektes zur Teilnehmerzahl: download here

Bilanz des Projektes, Übersicht Veranstaltungen: download here

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Zum Tode von Abraham Weingarten

Abraham Weingarten, der Mann von Hanka Weingarten, ein 'Mädchen von Zimmer 28' und unser Ehrenmitglied, ist gestern, am 15. Juli 2014 in Tel Aviv gestorben.

Er war die männliche Seele des Projektes mit den 'Mädchen von Zimmer 28', nahm seit 1998 teil an den Treffen in Spindlermühle, begleitete das Room 28 Projekt von Anfang an und gab ihm viele Impulse. Wir, die ihn kannten, liebten ihn - seinen wunderbaren Humor, seine Einfühlungskraft und Kreativität, seinen Esprit und die Wärme und Liebe, die er ausstrahlte.

Wir werden ihn vermissen. Wir teilen Deine Trauer, liebe Hanka.
Und werden Abe nie vergessen!

Hannelore, 16. Juni 2014 und die Mitglieder und Freunde von Room 28 e.V.

Kondolenz-Worte an Hanka Weingarten von

Christiane Peter/Berlin; Evelin Frerk/Berlin; Jürgen Mack/Horgenzell, Renate Müller/Berlin; Dieter Starke/Hohen Neuendorf; Bettina Oesten/Hamburg; Eberhard und Ulrike Ohm, Dessa (Deborah Petrolez-Abeles), Sofia Pantouvaki, Martina Dorn/Leegebruch; Karen Zolko und Dodi Chansky, Sao Paulo;

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Informationen zum Projekt

"Music für Memory II - Terezion's Voices'

bei dem Room 28 e.V. Partner war, finden Sie dem Menue Room 28 Projekte

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Neues zu unserer Ausstellung!!!

Wladyslaw SzpilmanSie ist zurzeit in Leipzig, an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy, zu sehen.

Es folgen ab September Veranstaltungen im Rahmen des Usedomer Musikfestivals:

22. September, 19.30 Uhr, Seebad Heringsdorf, Hotel Steigenberger:
Der Pianist aus dem Ghetto:
Wladyslaw Szpilman
Mit Andrzej Szpilman (Lesung) und
Ewa Kupiec (Klavier)

25. September 2014, 17.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Musik im okkupierten Polen 1939-1945" mit Katarzyna Naliwajek-Mazurek und Frank Harders-Wuthenow (Kuratoren der Ausstellung) im Museum Peenemünde.
Mehr Infos hier.

1. Oktober 2014, 19.30 Uhr, Schloss Stolpe
Mit Werken von Richard Strauss, Szymon Laks, Krzsztof Penderecki und Dimitri Schostakowitsch wird das Ostsee-Musikforum eröffnet. Mehr Infos hier

3. Oktober 2014, Tag der Deutschen Einheit, 17 Uhr, Seebad Heringsdorf, Hotel Maritim, Kaiserbädersaal. Die Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruns spielt Werke von Sergej Bortkiewicz, Andrzej Panufnik, Michal Spisak und Dimitri Schostakowitsch. Mehr Infos hier.

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Über Helga Pollak-Kinsky "Mein Theresienstädter Tagebuch" erfahren Sie alles auf der Homepage von Edition Room 28 www.edition-room28.de

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Zur aktuellen Ausstellung 'As Meninas do Quarto 28' (Die Mädchen von Zimmer) 28 in Brasilien siehe:www.room28projects.com

Wie schön wäre es, wenn Flaška das miterleben könnte! Wir werden alle sehr an sie denken! Die  Tafel "Stones of Remembrance" wird an sie erinenrn.

 

Zum Tode von Anna Hanusová (26.11.1930 - 30.4.2014)

Unsere geliebte Flaška ist am 30. April gestorben. Sie war und ist die Seele des Projektes mit den 'Mädchen von Zimmer 28'. Ohne sie und ohne ihre Freundin Helga Pollak-Kinsky gäbe es das Buch und die Ausstellung nicht. Flaškas Poesiealbum und HelgasTheresienstäder Tagebuch - diese authentischen und berührenden Zeugnisse bildeten den Ausgangspunkt eines Projektes, das eine wundersame Dynamik und Ausstrahlungskraft entfaltete; auch eine große Inspirationskraft, nicht zuletzt dank des unermüdlichen Engagements der Überlebenden von Zimmer 28, allen voran Flaška und Helga, die ihr innigstes Anliegen mit Leben füllten: die Erinnerung an die Mädchen von Zimmer 28 wachzuhalten und für all das, was in ihrem Leben wichtig wurde, einzutreten und es jungen Menschen zu vermitteln,  

Für Flaška bedeutete die Zeitzeugenschaft, zu der sie stets bedingungslos bereit war, eine moralische Verantwortung. In der Hoffnung, die Welt und die Menschen ein bisschen besser machen zu können, gab sie sich dieser Aufgabe mit einer Intensität, Herzlichkeit und Offenheit hin, die allen, die sie kannten, unvergesslich bleiben.

Flaska war ein Seelenmensch, verströmte ihr Gefühl und ihre Liebe immer dann, wenn es um Wesentliches ging, und um dieses Wesentliche kreiste ihr Leben. Sie suchte dem Wesentlichen durch ihr Handeln näherzukommen, suchte es in ihrem Gegenüber, suchte es in der Musik, suchte dieses Wesentliche zu erfühlen, zu erfassen, zu leben und weiterzugeben. Auf diesem Weg hat sie viele mitgenommen.

Flaska hat unendlich viel für andere getan.Room 28 e.V. gäbe es ohne Flaska nicht. Das Buch und die Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" sind Teil ihres Vermächtnisses und der Verein ein Medium zur Erfüllung ihres Wunsches. Flaška zu gedenken heisst, ihr Vermächtnis lebendig zu halten.

Dieses Vermächtnis lebt weiter. Am 22. Mai wird in Sao Paulo/Brasilien die Ausstellung 'As Meninas do Quarto 28' im Le Mube Museum eröffnet. Auch das Buch erzählt in Brasilien die Geschichte dieser Mädchen und trägt die Erinnerung weiter, auch die Erinnerung an unsere geliebte Flaska.

Wir werden dich niemals vergessen!

Hannelore Brenner, am 1. Mai 2014

 

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Erstveröffentlichung bei Edition Room 28

Erstverkaufstag: 17.Februar 2014

Helga Pollak-Kinsky

"Mein Theresienstädter Tagebuch 1943-1944"
und die Aufzeichnungen meines Vaters Otto Pollak

herausgegeben von Hannelore Brenner, Edition Room 28, Berlin 2014

Bitte besuchen sie die Hompeage von Edition Room 28, www.edition-room28.de

Der direkte Weg zum Bestellen: edition@room28.de

Das authentische Theresienstäder Kindertagebuch der in Wien geborenen und heute in Wien lebenden Helga Pollak hat endlich das Licht der Welt erblickt! Auch dank vieler Paten/Patinnen und der Unterstützung durch Room 28 e.V. Alle weiteren Infos auf der Seite des neuen Verlages Edition Room 28.

Herzlichen Dank an alle Patinnen und Paten und Förderern des Buches!

Über Helga Kinsky bei den Vereinten Nationen in Genf und unsere Ausstellung 'The Girls of Room 28' bei den Vereinten Nationen in Genf erfahren Sie mehr auf www.edition-room28.de

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Vergangene Mitteilungen:

Am 27. Januar 2014 wird die Ausstellung "The Girls of Room 28" bei den Vereinten Nationen in Genf im Rahmen des Holocaust Gedenktages eröffnet. Ehrengast ist Helga Pollak-Kinsky, die bei der Holocaust Remembrance Ceremony der Vereinten Nationen am 28. Januar die Gedenkrede halten und aus ihrem Theresienstädter Tagebuch lesen wird.

Die Ausstellung wird in Genf bis zum 11. Februar 2014 zu sehen sein.

Mehr über Helgas Tagebuch auf www.edition-room28.de

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14. November 2013

Die musikalisch großartige Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása, die am 9. November in der Hainsfarther Synagoge zur Erinnerung an die Reichspogromnacht aufgeführt wurde, wird heute um 19h im Jüdischen Zentrum in München zur Aufführung kommen. Es ist ein Projekt der Münchner Staatsoper, initiiert von unserem Mitglied Susanne Gargerle, erste Geigerin des Bayerischen Staatsorchesters und Gründerin des Shalom Ensembles. Zu Gast in München ist die Pragerin Dr. Dagmar Lieblová, Vorsitzende der Theresienstädter Initiative, einst Häftling im Ghetto Theresienstadt. Der Bayerische Rundfunk BR Klassik führte ein Gespräch mit ihr: "Zeitzeugin bei der Aufführung vn Brundibár".

Die Abendzeitung München informiert heute am 14.11. über die Brundibar-Aufführung. Über die Hainsfarther Aufführung erfahren Sie in der Augsburger Allgemeinen und auf der Homepage der Synagoge Hainsfart.

9. November 2013, 19h, Gedenkstunde zur Reichspogromnacht in der schönen Synagoge in Hainsfarth, einem kleinen Ort in der Nähe von Nördlingen. Die Bayerische Staatsoper führt die Kinderoper Brundibár von Hans Krása auf. ___________________________________________________________

28. Oktober 2013

Schön war das Treffen (im Guru, dem guten indischen Restaurant in der Körtestrasse in Berlin-Kreuzberg) mit Zvi Cohn und seinem Bruder Ari aus Israel und Claudia und Jaska vom Filmteam Docview aus Frankfurt a.M. Sie haben ein außergewöhnliches Filmprojekt realisiert, entstanden ist der Film "Erhobenen Hauptes. (Über-)Leben im Kibbuz Ma'abarot."

Foto: Jaska Klocke/docview
Mehr auf www.docview.org 

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Gelungene Veranstaltung, herausragendes Konzert

unter der Leitung von Frank-Immo Zichner zur Eröffnung der Ausstellung 'Musik im okkupierten Polen' in der Universität der Künste, Berlin.

Information und Organisation: Universität der Künste Berlin

Ein Booklet zur Ausstellung (24 S.) können Sie über Room 28 e.V. zum Unkostenpreis von 5€ erhalten.

Email an: brenner@room28.de

Mehr zur Ausstellung erfahren Sie, wenn sie hier herunterscrollen und indem Sie auf das Menue 'Musik im okkupierten Polen' gehen.

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Ausstellungseröffnung mit Konzert am Freitag, 25. Oktober 2013 um 19.30h
in der Universität der Künste,  Bundesallee 1

Begrüßung: Prof. Martin Rennert, Präsident der Universität der Künste Berlin
Ansprache: S.E. Jerzy Margański, Botschafter der Republik Polen

Konzert: Constantin Regamey (1907-1982)
Szymon Laks (1901–1983)
Witold Lutosławski (1913-1994)

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Bundesverdienstkreuz an Helga Kinsky

Wien, 16. Oktober 2014

Mit einem kleinen, sehr feinen Festakt würdigte die Deutsche Botschaft in Wien das herausragendeEngagement der Wienerin Helga Kinsky. Botschafter Detlef Rünger und überreichte ihr das von Bundespräsident Joachim Gauck am 5. Juni 2014 verliehene Bundesverdienstkreuz.  Die Deutsche Botschaft in Wien berichtet hierüber.

Es berichtete auch Ulli Schubert am 17. Oktober in dem Bericht "Ein Tagebuch aus dem Ghetto. Ehrung Bundesverdienstkreuz für eine Wienerin, die in Oederan nicht unbekannt ist" in der Freien Presse.

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 Theresienstadt.

Das Tagebuch von Helga Pollak 

Bald erscheint das Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak in der eigens zur Herausgabe dieses Werkes gegründeten 'edition room 28'.

edition-room28.de

Sie können Pate stehen bei der Veröffentlichung des Buches! Schauen Sie doch bei Room 28 edition vorbei: edition-room28.de

Dear friends, youn can support the publication and promotion of the forthcoming book "Theresienstadt. The Diary of Helga Pollak". Become sponsor of this book and help us get these outstanding historical and humane documents into the word. It is an amazing story. Visit  edition-room28.de

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The Girls of Room 28/Die Mädchen von Zimmer 28
Die polnische Ausgabe des Buches ist im September 2013 im Verlag Swiat Ksiaki erschienen. In Brasilien kommt das Buch im März 2014 heraus.

The Polish edition of the book "The Girls of Room 28" is available now published by Swiat Ksiaki. The Brazilian edition will appear in March 2014.

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Zum Tode der Pianistin Edith Kraus

Am 3. September 2013 ist unser Ehrenmitglied, die Pianistin Edith Kraus, in Jerusalem gestorben. Sie war einigen von uns eine liebevolle Freundin. Als wir 2007 die

'Initiative Room 28 Projects' in Spindlermühle gründeten, war sie und ihre Tochter Chava mit dabei. Am 16. Mai 2013 wurde Edith 100 Jahre alt.

Edith (Steiner-) Kraus, geboren in Karlsbad, Klavierunterricht bei Artur Schnabel an der Hochschule für Musik in Berlin, war 1942, als sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurde, bereits eine erfolgreiche Konzertpianistin. Wie ihre Freundin Alice Herz-Sommer nahm sie am musikalischen Leben im Ghetto aktiv Teil. An einem ihrer Klavierabende brachte sie Viktor Ullmanns  6. Klaviersonate zur Uraufführung. Sie erlebte die Befreiung in Theresienstadt. 1949 wanderte sie mit ihrem zweiten Mann und ihrer Tochter nach Israel aus.

Das Berliner Label Edition Abseits spielte 1993 die ersten 4 Klaviersonaten von Viktor Ullmann mit ihr ein.
Edith lebt weiter in unserer Erinnerung.

 

20. September 2006, Spindleruv Mlyn, Tschechien. Edith Kraus mit ihrer Tochter Chava beim Festakt mit den 'Mädchen von Zimmer 28'.

Fotos © Room 28 Projects

 

Bundesverdienstkreuz an Anna Hanusová und Helga Kinsky

Am 7. August  2013 überreichte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Prag, Detlef Lingemann in der Deutschen Botschaft in Prag, das Bundesverdienstkreuz an Anna Hanusová, geb. Flachová, von ihren Freunden Flaška genannt. Sie und Helga Kinsky geb. Pollak (beide geboren 1930) sind die 'Urmütter' des Projektes mit den  'Mädchen von Zimmer 28'.  Ihr Wunsch, ein Gedenken zu schaffen an die Kinder von Theresienstadt und deren Dokumente, Flaškas Poesiealbum und Helgas Theresienstädter Tagebuch sind der Ausgangspunkt des Room 28 Projektes, das zu einem Buch, einer Ausstellung, einem Theaterstück, einem internationalen Kultur- und Bildungsprojekt und zum Verein Room 28 e.V. führte. Und zu vielen weiteren Aktivitäten.

Bundespräsident Joachim Gauck hatte die Verdienstorden für das herausragende Engagement der beiden Zeitzeuginnen bereits am 5. Juni 2013 verliehen. Der feierliche Festakt der Übergabe an Helga Kinsky wird in der Deutschen Botschaft in Wien stattfinden, voraussichtlich im Oktober.

Wir gratulieren Anna Hanusová und Helga Kinsky sehr herzlich! Sie haben in den letzten Jahren Außerordentliches geleistet, in unzähligen Veranstaltungen rund um die Ausstellung, bei Brundibár-Aufführungen, Gedenkveranstaltungen, Konzerten -  in Schulen, Kulturorten und öffentliche Einrichtungen  - von den Erfahrungen in ihrer Kindheit  berichtet, an die NS-Zeit und an den Holocaust erinnert. Dabei haben sie immer auch von jenen Werten, Idealen, Erkenntnissen und Hoffnungen gesprochen, die ihnen in Theresienstadt, im Zimmer 28, existentiell wurden und es bis heute sind. So wurde die Geschichte dieser Mädchen ein einzigartiges Zeugnis von der Kraft von Kunst, Kultur und Menschlichkeit und das Engagement der Überlebenden von Zimmer 28  beispielhaft für Versöhnung, Verständigung und den Dialog mit jungen Menschen. Vor allem Helga und Flaška haben mit Tausenden von jungen Menschen gesprochen, haben sehr viel bewegt, bewirkt und geleistet. Wir danken Euch!

Sie möchten mehr Informationen? Es gibt eine aktuelle englischsprachige Broschüre zum Room 28 Projekt. Schreiben sie an: brenner@room28.de

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Czech radio, Interview mit Monika Zolko, Sao Paulo

Listen to the radio programme here

Watch the film on YouTube here

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26. April 2013: Helga Kinsky, ein 'Mädchen von Zimmer 28' in Hilpoltstein. Die Ausstellung ist im Museum Schwarzes Ross. Hier ein Bericht
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Monika

under this name you can find a documentary film on YouTube which reveals an absolutly miraculous story. In fact: The film is a "Thank You" from Monika to the people of the Czech village of Bozkov (Bohemia) who, between 1942 - 1945, were as courageous and gentle as to protect her and her parents from the Nazis. Her father, Georg Stránsky, was Jewish and had been deported to a labour camp. He managed to escape and to reunite with his family in Bozkov. There they lived till the end of the war, while the population of the village stick to them and took Monika into their midst. Georg Stránský documented their refuge with his camera - and now, seventy years later, this film is a tribute to the people of the little village Bozkov.

The sad side of the story: While Monika lived in Bozkov, her half-sister Erika Stránská was in Theresienstadt, in Room 28 . In May 1944 she was deported to Auschwitz and murdered soon after her arrival.

Two new panels to our exhibition now tell the story of Erika, and the book about "The Girls of Room 28" will soon come out in Brazil, and the exhibition is planned in Sao Paulo in Memory of Erika.

Thank you, Monika for sharing this film with all of us!

I support the wish of Monika to honour the people of Bozkov as Rightous among the Nations.

Watch the film on

YouTube here

put on there by Jitka Mlosova who is researching the story of Monika.

 

March 2013

Our new English version of the exhibition "The Girls of Room 28" which was shown in the European Commission in Brussels in January 2013 is available.

There are further details on
our new flyer.
See our trailer "Room 28 Vision"
on facebook Room 28 e.V.

 

 

 

Here is a link to Helga Pollak-Kinsky on google-European Commission

Helga's Theresienstadt Diary is the heart of the story of "The Girls of Room 28". Withour her diary this story would never have been written. Learn more about the Diary of Helga Pollak here

Here is the film by done by the European Commission on January 28, 2013 in Brussels, Europen Commission/Berlaymont Building
Read the speech of  European Commission Vice-President Viviane Reding,
responsible for Justice, Fundamental Rights and Citizenship hold on 28 January 2013 in Brussels, Holocaust Remembrance Day
Never Forget. Remembering the victims, learning from the past, continuing the legacy.
Fotogallerie der Europaischen Kommission, Holocaust Remembrance Day
Help Room 28 to keep alive the legacy of "The Girls of Room 28" and that of the children and prisoners of Theresienstadt and much more....see our statutes and have a look at our exhibition "Music in Occupied Poland".

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Spenden ist auch über Boost möglich!

Das bedeutet: Online einkaufen und für Room 28 spenden, ohne einen Cent mehr zu zahlen! Das geht ganz einfach! Macht mit!

Hier gehts zum Boost project

Einmal einloggen und jeder online Einkauf geht weiter wie gewohnt. Nur: Wir erhalten von dem,w as ihr zahlt, einen kleinen Prozentsatz als Spende.

Mehr als 400 Shops machen mit, aus allen Branchen. Daher die Bitte an alle Online-Shopper, die unser Projekt unterstützten möchte: Geht auf diese Website von boost-project.com

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Februar 2013:

Die Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" ist zu sehen in der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

Lindenstrasse 20-25, 10968 Berlin

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Past but not forgotten

It is February 2013 and this special  event in the European Commission is past now, and the exhibition, which was so wonderfully displayed in the Berlaymont Building in Brussels is stored away in the dark- and coldness of a container at the storage firm Zapf in Berlin - however, we are happy they help us store and maintain the new English panels! Thank you!!!

 

But as the destination of an exhibtion is to be shown, we look for someone who is interested in the exhibit and in our project. 
Is it you??? Then please write us here.

 

 

 

The new exhibition consists of eleven more panels, one devoted to the Diary of Helga Pollak, two called "Late Echo from Brazil. Erika Stránská." There is more information about the backgrounds, motives and aims of our project and many more children drawings.
 

It was wonderful that the family Zolko was invited by the German Foreign Office to take part in the events in Berlin and Brussels. They made me feel the soul of the exhibtion and helped maintain the faith that we must move on

The exhibtion is meant to be on one place one day - we look for a Home for Room 28. Wherever this will be...one day...

Some of the new panels we could create with the help of the Foundation Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Thank you!

Some impressions here: the film done for the European Commission.

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Ausstellungseröffnung in der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft ab Donnerstag, 24. Januar 2013, 19.00 Uhr
Humanistischer Pressedienst, hpd.de

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"The Girls of Room 28, L 410, Theresienstadt"
in Brussels

From 14 - 29 January 2013 the exhibition is in the  Berlaymont Building, European Commission, Brussels. It is part of the  Holocaust Remembrance Ceremony on 28 January 2013.

Photo: the replica of Room 28 and the new panel "Stones of Remembrance".

You get more information about the project in our donation-catalogue (English version) . Unsere aktuelle Room 28 Presseinformation können Sie hier downloaden. (You can download our press-release/ German).
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Berlin

Eröffnung der Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28"

am Donnerstag, 24. Januar 2013, 19.00 Uhr

in der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

Lindenstrasse 20-25, 10968 Berlin
Details über die Homepage der Stiftung evz

Late Echo from Brazil. Erika Stránská 

Ehrengast aus Brasilien, Sao Paulo: Monika Zolko mit Ehemann Gregorio und Tochter Karen. Monika ist die Halbschwester eines Mädchens, das im Zimmer 28 lebte und im Mai 1944 in Auschwitz-Birkenau ermordet wurde. Zur Erinnerung an Erika Stránská entstanden zwei neue Ausstellungsstafeln, die in der Europäischen Kommission in Brüssel ab 14. Janaur 2013 erstmals zu sehen sind.

Guests of Honour from Brazil, Sao Paulo:
Monika Zolko with her husband Gregorio and daughter Karen. Monika is the half-sister of a girl  who lived in Room 28 and was murdered in Auschwitz-Birkenau in May 1944. Only recently we got connected, and now, for the exhiibition in Brussels, two new panels were created devoted to Erika Stránská. The German Foreign Office has invited the familiy to Berlin and Brussels to take part in the opening in Berlin and the Commemoration Ceremony in Brussels.

Das Auswärtige Amt hat die Familie Zolko nach Berlin eingeladen zur Teilnahme an der Ausstellungseröffnung in der Stiftung evz und auch zur Teilnahme an der Holocaust Gedenkfeier in der Europäischen Kommission in Brüssel, wo die englischsprachige Ausstellung "The Girls of Room 28" im Rahmen des Holocaust Gedenktages gezeigt wird und wir mit einer Lesung an der Gedenkfeier teilnehmen. Näheres weiter unten.

Das Programm am 24. Januar 2013, 19h Stiftung evz
Begrüßung Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung evz
Einführung und Lesung: Hannelore Brenner-Wonschick, Hester Lilian Wonschick
Lieder von Ilse Weber: Maria Thomaschke (Gitarre und Gesang)

Anmeldung erbeten bei der Stiftung evz, Veronika Sellner, Telefon: 030/25929749 Email:veranstaltungen@stiftung-evz.de Homepage der Stiftung evz

Upcoming Event

Holocaust Commemoration Ceremony
European Commission, Brussels/ Berlaymont Building

Monday, January 28, 2013, 15.00h

The exhibition "The Girls of Room 28" is presently shown on invitation of the European Commission in the Berlaymont Building in Brussels. For the Commemoration Ceremony on 28 January the programme "Music is the most Beautiful Creation of the Human Soul" will be presented. This is a reading from Hannelore Brenner-Wonschicks' book "The Girls of Room 28", whose protagonist, the Holocaust survivor Helga Pollak-Kinsky (82) from Vienna, will read from her precious Theresienstadt diary.
The programme is arranged by H. Brenner-Wonschick and put on stage with the actor John MacDonald, together with the Berlin ensemble "Zwockhaus" whose songs from Ilse Weber and the Theresienstadt form an evocative unit with the story presented..

The new panel (right)
shows the survivors of Room 28
photos by the Berlin photographer
Evelin Frerk. www.evelinfrerk.de
creator of the "Gallery of the Humanists" www.who-is-hu.de

Here you find more about our programme "Music is the most beautiful Creation of the Human Soul".

The ceremony is opened by a keynote speech by Vice-President Viviane Reding and Robert Badtiner, Member of French Senate.   

We are happy that the European Commission thus acknowledges "a unique project focussing on the solidarity, compassion and resiliance which developed as a reaction to the abnormal situation on living in a ghetto with the constant threat of transportation to the 'East"  - as it is written in their invitation letter.

You will find more about the exhibition here or on the website www.room28projects.com. 

 And please go to have a look at our Donation Campaign.

The design of the exhibiton "Die Mädchen von Zimmer 28"/The Girls of Room 28" is done by the Frankfurt designer Renate Schlicht.

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Am 27. November fand im Rahmen der Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" im Gymnasium Bad Aibling eine Lesung mit Helga Kinsky statt. Die Lesung, bei der Helga aus ihrem Theresienstädter Tagebuch las, wurde musikalisch begleitet von Klezmer Musik und jiddischen Liedern, wunderbar dargeboten vom Ensemble Levantinos  (eine Entdeckung) und dem Chor unter der Leitung von Susanne Tutert. Eine bewegende Veranstaltung. Mehr erfahren Sie hier.

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 Wir bieten wissenschaftliche Mitarbeit an dem deutsch-tschechischen Projekt

Erstellung von pädagogischem Room 28 Unterrichtsmaterial
Didaktische Handreichungen für Lehrer
für die Primär- und Sekundarstufe

Thema: Nationalsozialismus, Judenverfolgung, KZ Theresienstadt, Holocaust, Protektorat Böhmen und Mähren.
Voraussetzungen: Beherrschung der tschechischen Sprache, ein entsprechendes Studium sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der Didaktik.

Mehr über das Room 28 Bildungsprojekt auf dieser Webnsite und über
 www.room28projects.

Bewerbungen an Hannelore Brenner-Wonschick,  brenner@room28.de

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26. Oktober 2012, Versöhnungskirche, Bornheim

Brundibár und die Mädchen von Zimmer 28. Eine Lesung mit der Zeitzeugin Helga Pollak.Kinsky aus Wien und der Autorin Hannelore Brenner-Wonschick. Helga Pollak-Kinsky liest aus ihrem wunderbaren Tagebuch, das sie in Theresienstadt 1943-1944 geschrieben hat. Mehr Infos

hier:Geschichte zu „Brundibar“ in der Bornheimer Versöhnungskirche- Gedenken an die Reichspogromnacht

In einer Gedenkveranstaltung am Freitag, 26. Oktober, 19.30 Uhr wird in der Bornheimer Versöhnungskirche an der Königstraße die Wanderausstellung „Die Mädchen von Zimmer 28 L410 Theresienstadt“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Geschichte und die Hintergründe der bekannten Kinderoper „Brundibar“, die im Konzentrationslager Theresienstadt aufgeführt wurde.

Besonders ergreifend werden dabei die Schilderungen der Zeitzeugin Helga Kinsky sein. Als Inhaftierte erlebte sie Proben und Aufführung von „Brundibár“ selber mit und kann den Besuchern ein bewegendes Portrait der damaligen Situation geben.
Szenen aus dem Alltagsleben der Kinder in Theresienstadt vermittelt auch die Autorin Hannelore Brenner-Wonschick in ihrer musikalisch begleiteten Lesung zu diesem Thema.
Mit dieser Gedenkveranstaltung und Ausstellung möchte die Stadt Bornheim, die evangelische Kirchengemeinde Vorgebirge und der Katholische Pfarrverband Bornheim-Vorgebirge der Reichspogromnacht gedenken. Im Zuge dieses furchtbaren Ereignisses fiel die Bornheimer Synagoge am 10. November 1938 einem von Nationalsozialisten gelegten Feuer zum Opfer.

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Aktuell 16.9.2012. Aus dem Eigenleben des Buches "Die Mädchen von Zimmer 28": Brundibár-Projekt der Gesamtschule in Schermbeck. Mehr erfahren Sie hier

Seit 11. 9.2012:  Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" in Neumünster. Hier ein Bericht des Holsteinischen Courier vom 13.9.2ß012

Am 4. September lud die Gustav-Heinemann Bildungsstätte anlässlich der Tagung mit den 'Mädchen von Zimmer 28' zu einer Pressekonfernez ein. Hier die  Presseechos vom 5. September:
Kieler Nachrichten/Ostholstein
Lübecker Nachrichten/Ostholstein

Ostholsteinischer Anzeiger, Malente

Aktuell: Seit 11. September ist die Ausstellung in Neumünster/Anscharkirche zu sehen. Sie wurde eröffnet mit einer Lesung mit Helga Kinsky und Liedern aus der  Kinderoper Brundibár gesungen von Schüler/innen der IGS Brachenfeld.

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Am 27. August um 19.00 Uhr wird die Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" in der Nikolai Kirche in Kiel eröffnet mit dem Programm

„Musik ist die schönste Schöpfung der menschlichen Seele“

Das Tagebuch der Wienerin Helga Pollak
ein „Mädchen von Zimmer 28, L 410, Theresienstadt“
& das Ensemble Zwockhaus
mit Liedern des Theresienstädter Kabaretts

Mit ihren authentischen Interpretationen der Lieder des Theresienstädter Kabaretts bildet das Berliner Ensemble ‚Zwockhaus’ den kongenialen Kontrapunkt bei Lesungen mit Helga Pollak-Kinsky. Die gebürtige Wienerin ist die Protagonistin des Buches „Die Mädchen von Zimmer 28“. An der Seite der Autorin liest Helga aus ihrem Theresienstädter Tagebuch und lässt die Besucher teilhaben an dem, was sie zwischen 1943 und1944 im 'Ghetto' Theresienstadt und im Mädchenheim, im Zimmer 28 erlebte.

Mitten ins Herz treffen auch die Lieder des Ensembles Zwockhaus - Winfried Radeke,  Maria Thomaschke und Andreas Jocksch. Die Interpretationen atmen den Geist echten Theresienstädter Kabaretts. Welch’ elementare Kraft der Kunst innewohnt, was künstlerisches Schaffen bedeuten kann für Menschen, die vor einem Abgrund stehen, das machen diese Lieder eindringlich spürbar. Und davon erzählen auch Helgas Tagbucheintragungen.

Mehr: Flyer/ Room 28 Presseinfo August 2012 

Link zum Flyer und Website des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Altholstein

Und hier gehts zum Zwockhaus

Zu Gast in Kiel und Neumünster, wo die Ausstellung ab 11. September in der Anscharkirche zu sehen ist, sind auch Helgas Freundinnen vom Zimmer 28: Anna Hanusová aus Brünn und Judith Rosenzweig aus Haifa. In weiteren Veranstaltungen werden die Zeitzeuginen im Besonderen mit jungen Menschen ins Gespräch kommen. Die KN-online und der Holsteinische Courier berichten über das Projekt.

Die Einladung der Veranstalter finden Sie hier. Veranstalter: Christlich-Jüdischer Arbeitskreis und die Einrichtungen des Zentrums Kirchlicher Dienste Altholstein:Jugendwerk, Frauenwerk und Ökumenische Arbeitstelle und  Kooperationspartner.

Vom 2.-7. September veranstalten wir eine Tagung in der Gustav Heinemann Bildungsstätte in Bad Malente. Thema: Holocaust: Formen der Erinnerung. Die Einladung der Zeitzeuginnen wird unterstützt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortund und Zukunft. Herzlichen Dank

!

Mehr zur Tagung auf der Presseinfo und auf Anfrage.

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Mal was ganz anderes. Für Krimifreunde eine Lesetip: Ein Polizeihauptkommissar bei Koblenz hat einen Krimi geschrieben und diesen "Den Mädchen aus Zimmer 28 im Ghetto Theresienstadt" gewidmet. Eine echt spannend erzählte Handlung, die in der Nazizeit ihren Ausgang nimmt und ins Heute riecht, ins Spannungsfeld von Politik, Medien  und Neonaziszene. Mit den 'Mädchen von Zimmer 28' hat der Krimi gar nichts zu tun, nur ein Zitat erinnert an den Schauplatz, aus dem einer der Protagonisten in die Anonymität flüchtet.... Ein lesenswerter Krimi: "Operation Rütli" von Ralf Herman. Mehr auf: www.novumeco.com

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"Die Mädchen von Zimmer 28" am 3. Juni um 11.30 Uhr im Forum des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus (Grafschaft Bentheim).

"Gedächtnis Theresienstadt" heisst die Veranstaltungsreihe rund um die Ausstellung, zu der auch die Aufführung der Kinderoper Brundibár gehört. Am 20. Juni liest Helga Kinsky aus ihrem Theresienstädter Tagebuch. Begleitet wird die Lesung mit Liedern aus Brundibár. Mehr erfahren Sie in den Berichten von Andre Berends in den Grafschafter Nachrichten vom 21. Mai und in den Grafschafter Nachrichten vom  5. Juni.

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Dank an Carsten und Evelin Frerk, die über den Abend in der Tschechischen Botschaft und unser deutsch-tschechisches Room 28 Bildungsprojekt in Wort und Bild im hpd (Humanistischer Pressedienst) berichteten.

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Presseinformation und Einladung

Donnerstag, 10. Mai 2012, 19.00 Uhr

Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin

Präsentation des Room 28 Bildungsprojektes

und Ausschnitte aus dem Programm

"Musik ist die schönste Schöpfung der menschlichen Seele"

Wilhelmstrasse 44, 10117 Berlin-Mitte (U2 - Mohrenstrasse)

Begrüßung: Botschafter Dr. Rudolf Jindrák

Die Botschaft der Tschechischen Republik, Room 28 und die Auslandsgesellschaft Deutschland laden zu einer Präsentation des 'Room 28 Bildungsprojektes' ein. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Prof. Zdenek Beneš,  Karlsuniversität Prag , Prof. Detlef Pech, Humboldt-Universität zu Berlin informiert die Autorin des Buches und der Ausstellung 'Die Mädchen von Zimmer 28' über ein deutsch-jüdisches Erinnerungsprojekt, das in den letzten Jahren eine bemerkenswerte inspirative und pädagogische Kraft entfaltete.

Wir heissen Sie zu unserer Veranstaltung herzlich willkommen. Hier die Einladung im pdf. Zu Gast: Helga Kinsky, ein 'Mädchen von Zimmer 28' aus Wien und Schüler des Albert-Einstein Gymnasiums Reutlingen, die sich in der Aktion "Room 28 Startpakete für Schulen" für Room 28 engagiert haben.

Neben der Präsentation erwartet Sie auch eine Ausstellungseröffnung (tschechische Version) mit Ausschnitten aus dem Programm "Musik ist die schönste Schöpfung der menschlichen Seele": Lesung aus dem Tagebuch von und mit Helga Pollak und Lieder des Theresienstädter Kabaretts präsentiert vom Ensemble Zwockhaus, Winfried Radeke, Maria Thomaschke und Andreas Jocksch. 

Foto: 27.1.2009 Theater Rendsburg, offizielle Gedenkfeier des Landtages Schleswig-Holstein. Lesung mit Helga Kinsky, Hannelore Brenner-Wonschick und dem Ensemble Zwockhaus. Copyright Foto: www.evelinfrerk.de

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Sonnabend, 12. Mai, 14.00 Uhr, Universität der Künste
Lesung: Helgas Tagebuch. Ein Mädchen von Zimmer 28.

Im Rahmen der Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28", die bis Ende Mai in der TU in Berlin gezeigt wird, findet diese Lesung statt, und zwar in der Universität der Künste in der Hardenbergstrasse 33, Raum 310. Veranstalter: Frauenreferat des AStA der TU.

Die Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" ist bis Ende Mai in der Technischen Universität zu sehen, Ort: Lichthof der TU, Strasse des 17. Juni 145. Das Modell "Zimmer 28" steht im 2. Stock,  im Raum H2035. Eine Filmreihe begleitet die Ausstellung. Infos  TU Berlin  und Infos Room 28

Weitere Informationen: Das Buch und die Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" bilden den Ausgangspunkt der Room 28 Projects und führten zum Room 28 Bildungsprojekt und zur Idee einer deutsch-tschechischen Room 28 Unterrichtseinheit, die wir am 10. Mai  vorstellen.  In Tschechien steht das Projekt unter der Schirmherrschaft des Schulministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport. Hier die Übersetzung des Links von Stephanie George.

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Kavalierkreuz des Verdienstordens der Republik Polen

Am 23. April 2012 wurde unserem Vorstandsmitglied, Musikverleger bei Boosey & Hawkes und Mitherausgeber des Labels eda records Frank Harders-Wuthenow für seine Verdienste um die polnische Musik das Kavalierkreuz des Verdienstordens der Republik Polen verliehen. Botschafter Dr. Marek Prawda und Halina Szpilman, Witwe von Wladyslaw Szpilman, überreichten den Orden während einer feierlichen Veranstaltung in der Botschaft der Republik Polen in Berlin-Grundewald.

DeutschlandRadio Kultur übertrug aus diesem Anlass gestern abend um 20 Uhr die Oper "L'Hirondelle Inattendue' von Simon Laks - Mehr Infos hierzu weiter unten. Herzliche Gratulation, Frank!

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Rückblick auf den 27.1.2012, Prag

„Unsere Freunde und alle, die wir verloren haben, haben kein Grab, auf das wir ein Steinchen legen können, um ihrer zu gedenken. Daher wollten wir ein Buch, und daher wollten wir diese Ausstellung“. Mit diesen leitmotivischen Worten lud das tschechische Schulministerium zu einer Gedenkstunde an die Opfer des Holocaust ein.

Photo left: Director General of International Relations and European Affairs Section of the Ministry of Education, Youth and Sports Jindřich Fryč, Director of the Centre for International Services Iva Tatarková and State Secretary - Deputy Minister Eva Bartoňová

 

Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung präsentierten wir die Ausstellung „Děvčata z pokoje 28“ (Die Mädchen von Zimmer 28“) und unser deutsch-tschechisches Room 28 Bildungsprojekt. In Tschechien steht es unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport.

Die Reproduktion der Ausstellungstafeln wurde ermöglicht durch das Auswärtige Amt Deutschland. Die tschechischen Booklets zur Ausstellung, ein Element der in Entwicklung begriffenen Unterrichtseinheit, wurden den Gästen überreicht. Die Booklets entstanden im Rahmen eines vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützten Projektes 2010/2011.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Förderer und Partner.
 
Booklets (Deutsch oder Tschechisch) können per Email bestellt werden unter: 
brenner@room28projects.com

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung des Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport, Tschechien.

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2.und 3. Februar 2012, Weinheim

Helga Kinsky besuchte die Dietrich-Bonhoeffer Schule in Weinheim (Bergstraße),  wo zurzeit die Ausstellung  "Die Mädchen von Zimmer 28" gezeigt wird. Hier Infos und Fotos aus der Dietrich.Bonhoeffer-Schule.

Über die Aufführung von Brundibár an der Dietrich-Bonhoeffer Schule berichten die Weinheimer Nachrichten.

Mehr auf der Website der Dietrich Bonhoeffer Schule.

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L'Hirondelle Inattendue

Topliste der NMZ Schallplattenkritik 2011

Auf der Website der Neuen Musikzeitung (NMZ)  las ich den Satz: von Oscar Wilde: "Heutzutage kennen die Leute vor allem den Preis und von gar nichts den Wert“. Eine Ausnahme  bilden offenbar die NMZ-Schallplatttenkritiker, die in ihrer Topliste 2011 in der Kategorie Oper drei Mal (!) für die vom Berliner Label eda records produzierte CD "L'Hirondelle Inattendue" stimmte. Die Erstaufführung und Einspielung des Werkes entstand im Rahmen des von  der Europäischen Kommission geförderten Festivals "Musiques Interdites" in Zusammenarbeit mit Room 28.e..V.

In der Frankurter Allgemeinen ist am 16.2.2012 ein toller Artikel erschienen von Jan Brachmann (Feuilleton S. 30), betitelt Die Schwalbe im Himmel und untertitelt: "Der polnische-französische Komponist Simon Laks gehört zu einer doppelt verlorenen Generation. Endlich gibt es eine Ersteinspielung seiner einzigen Oper.

Die Wiederentdeckung dieses vergessenen Werkes des Komponisten, der Auschwitz überlebte, geht auf die Initiative unseres Vorstands Frank Harders-Wuthenow, Musikverleger beim Boosey & Hawkes zurück.

Ersteinspielung erschienen beim Label eda-records (Vertrieb Klassik Center Kassel). Pünktlich zum Fest erhältlich über jpc - Jazz, Pop, Classic, wo eine Reihe von Ausschnitten zu hören sind.

Das vom Warschauer Radiosymphonieorchester unter der Leitung von Lukasz Borowicz eingespielte Werk mit Gesangssolisten aus Amerika, Polen und Frankreich, ist ein musikalisches Juwel von höchstem Rang. Im Rahmen eines von der Europäischen Kommission geförderten und von Room 28 mitgetragenen Projektes konnte dieser zauberhafte musikalische Einakter erstmals beim Festival Musiques Interdites 2009 in Marseille zum Leben erweckt werden. Damals schrieb Elisabeth Richter in Opernwelt, 9, 10/2009:

„Simon Laks’ „L’Hirondelle inattendue“ kommt als „absurdes Musiktheater“ daher, der sprachliche Witz hat sein Pendant in der mit Charme und technischer Meisterschaft komponierten Musik. Die Idee, ein bekanntes Chanson zum Thema einer Oper zu machen, ist bislang singulär in der Operngeschichte… Ein Kleinod der Opernliteratur des 20. Jahrhunderts, das man nicht länger ignorieren sollte.“ 

"L'Hirondelle inattendue" ist nun zu hören auf der CD zusammen mit der Ersteinspielung der Ballet-Suite „Der verliebte Löwe“ nach La Fontaines Fabel des polnischen Komponisten Karol Rathaus. Die Komposition entstand 1936 für das Londoner Covent Garden Theater. Rathaus, der als Meisterschüler Franz Schrekers in den 20er und frühen 30er Jahren eine wichtige Rolle im deutschen Musikleben gespielt hatte, fand nach Exilstationen in Frankreich und England schließlich in New York eine neue Heimat.

Schreiben Sie uns, wenn Sie mehr wissen wollen über diese CD, diese Komponisten und Werke, über eda records und unsere Arbeit zur Wiederbelebung und Wiederaufführung vergessener Komponisten. Auch dieser Thematik hat sich Room 28 e.V. verschrieben - siehe unsere Satzung.

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Die aktuelle Ausschreibung (Januar 2012) der Aktion

"Room 28 Startpakete für Schulen"

finden Sie hier und auf dem Menue Aktion Room 28 Startpakete.

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Room 28 Theaterprojekt - Ensemble gesucht!

Wir möchten das Theaterstück "Ghetto-Tränen 1944. Die Mädchen von Zimmer 28" im Rahmen eines Room 28 Projektes zur Aufführung bringen und suchen eine Regisseurin/einen Regisseur und das entsprechende Ensemble. Jugendtheaterstück. Weitere Infos  auf hier und auf Anfrage.

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Zum 100. Geburtstag von Wladyslaw Szpilman

Lovely concert on YouTube! Concertino by Wladyslaw Szpilman composed in the Warsaw ghetto 1940. Listen to it here.

Die Matura-Arbeit von Daniel Szpilman zum 100. Geburtstag seines Großvaters Wladyslaw. Anhören und Ansehen!!! Ein Revival an der Kantonschule Zug.  Schweizer Fernsehens.

Zum 100. Geburtstag von Wladyslaw Szpilman
(5.12.1911 - 6.7. 2000)

möchten wir auf unsere preisgekrönte Ausstellung "Musik im okkupierten Polen 1939-1945" aufmerksam machen, in deren Rahmen wir am 10. Dezember 2010 die literarisch-musikalische Soirée "Der Pianist" in der Akademie der Künste in Berlin veranstalteten.

Aus dem Buch "Der Pianist" las der Schauspieler Ulrich Matthes, am Klavier spielte Mikhail Rudy Werke von Chopin und Szpilman. Es war eine großartige Veranstaltung, der die Podiumsdiskussion "Der Pianist. Ein Film und seine Wirkung" vorangegangen war. Zu Gast war u.a. auch der Sohn W. Szpilmans, Andrzej Spilman.

Ein Booklet zu unserem Projekt und zur Ausstellung, die im Januar 2011 mit dem Hosenfeld/Szpilman-Preis ausgezeichnet wurde, informiert über die Ausstellung und das Projekt.

Hier ein Auszug . Mehr auf dem Menue"Musik im okkupierten Polen"

Rechts: Tafel der Ausstellung gewidmet Wladyslaw Szpilman.

Schreiben Sie uns bei Interesse hier

Hier geht es zur Website von Andrzej Szplman.

Hier zum Musikverlag Boosey& Hawkes, Rechtevertreter des musikalischen Werkes von Wladyslav Szpilman.

Elisabeth Richter zum 100. Geburtstag in der FAZ

 

Die Ausstellung erinnert an die einst vielfältige Musikkultur Polens vor 1939, porträtiert Musikerschicksale wie das des Pianisten Wladyslaw Szpilman, bekannt durch Roman Polanskis Film „Der Pianist“, und bringt zahlreiche, bis heute weder in Deutschland noch in Polen gezeigte Dokumente, Kompositionen und Lebenswege ans Licht.
In immer neuen Variationen kommt ein Motiv zum Klingen: die facettenreichen Bedeutungsebenen, die der Musik innewohnen. Im kongenialen Zusammenspiel des Inhalts und der Form vermitteln die Tafeln auf einzigartige Weise ein starkes Gefühl dafür, welch’ außergewöhnliche Kraft die Musik in Extremsituationen zu entfalten vermag.
Für die Gestaltung zeichnen Karol Pereplys und Karol Laskowski vom Studio 27, Warschau. Die Ausstellung besteht aus 42 Tafeln (laminiert) auf integriertem Stellwanddsystem (Aluminium). Breite 1m, Höhe 2m; mit Videostationen, Hörstationen und Beleuchtung.

Erinnerungen an Wladyslaw Szpilman zum 100. Geburtstag im WDR

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Oktober 2011

Orden Gloria Artis

Für seine Verdienste um die polnische Musik wurde unser Vorstandsmitglied Frank Harders-Wuthenow, Co-Kurator der Ausstellung "Musik im okkupierten Polen" am 23. September in Warschau mit dem Orden “Gloria Artis” des polnischen Kultusministeriums ausgezeichnet.

Mehr weiter unten.

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Schulen/Klassen/Schüler(innen), die sich mit der Geschichte der ‚Mädchen von Zimmer 28’ im Unterricht oder in außerschulischen Projekten auseinandersetzen (wollen), können eines der gespendeten Startpakete erhalten. Wir möchten damit auch auf die Ideen, Aufgaben und Ziele unseres Vereins aufmerksam machen und freuen uns, wenn Schüler dazu beitragen, diese in die Öffentlichkeit zu tragen. Mehr unter Aktion Room 28 Startpakete.

Hier ist das Infoblatt  Room 28 Startpakete

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26.10.2011

Authentisches zur Theresienstädter Aufführungsgeschichte der Kinderoper Brundibár vermittelt das Buch "The Girls of Room 28",  Schocken Books, New York 2009. Die Originalausgabe erschien 2004 beim Droemer Verlag, München. Der Berliner Aufbau Verlag brachte das Buch 2008 neu heraus.... mehr unter: Zimmer 28/Theresienstadt

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21.10.2011

Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht!, vor allem für die Buchhaltung und für die Betreuung unserer Websites. Wer daran oder sonst Interesse hat, bei unserem Verein aktiv mitzumachen, nehme bitte mit uns Kontakt auf.
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20.10.2011
Das Reutlinger Theater in der Tonne hat erfolgreich die Kinderoper Brundibár aufgeführt. Die Reutlinger Nachrichten berichten darüber. Auch die Südwestpresse. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober in der Christus Kirche zu sehen. Veranstalter ist das Theater in der Tonne.. Wenn Schulen an der Ausstellung und der Startpaket Spendenkampagne Interesse haben, bitte melden: brenner@room28projects.com

Copyright 2011 - Room 28 Projects / Room 28 e.V. - Hannelore Brenner-Wonschick - Tel: +49-(0)30-691 8395

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