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Room 28 e.V.

Der Verein wurde am 3. April 2007 in Berlin gegründet.

Aufgaben

Der erste Absatz der Präambel zur Satzung definiert die  primäre Aufgabe des Vereins:

"Der Verein versteht sich als Freundeskreis der „Mädchen von Zimmer 28“. Bei diesen „Mädchen von Zimmer 28“ handelt es sich um Holocaust-Überlebende, die als junge Mädchen im Konzentrationslager Theresienstadt, im Zimmer 28 des tschechischen Mädchenheims untergebracht waren. Deren ideelles Vermächtnis in der Welt zu verankern, diesem Vermächtnis eine Stimme, eine Gestalt und eines Tages eine bleibende Heimat zu geben und es im Dienste einer besseren Zukunft wirksam zu machen, es insbesondere jüngeren Generationen zu vermitteln, ist Aufgabe des Vereins."

Mit der Unterstützung der Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28, L 410 Theresienstadt von Hannelore Brenner und der damit verbundenen Projekte (Room 28 Projects), trägt der  Verein Room 28 e.V. dazu bei, diese Aufgabe zu erfüllen. Aktuell sind dies insbesondere das internationale Room 28 Bildungsprojekt und das tschechische-deutsche Projekt Eine Waldorfschule für Terezin.

Dem Bildungsprojekt ist eine eigene Website gewidmet:

 Ebenfalls in der Präambel verankert ist unser allgemeines Anliegen:

"Dieses Vermächtnis umfasst sowohl die Erinnerung an die Kinder des Ghettos Theresienstadt (1941-1945) und an die im Holocaust ermordeten, den Holocaust überlebenden oder ins Exil getriebenen Menschen wie auch die Erforschung, Bewahrung und lebendige Vermittlung von deren geistiger und künstlerischer Hinterlassenschaft." Das Ausstellungs-und Musikprojekt "Musik im okkupierten Polen 1939-1945" erfüllt dieses Anliegen.

Room 28 - Symbol und Programm

 Room 28 wurde zum Symbol und zum Programm. Denn von diesem Ort, dem Mädchenheim L 410, Zimmer 28, Ghetto Theresienstadt geht, allem Unglück zum Trotz, ein positives Signal aus: die Aufforderung, die existentiellen Leistungen, humanistischen Ideale und Werte zu reflektieren und Begriffe wie Menschlichkeit, Solidarität, Kunst und geistiger Widerstand mit Leben zu füllen.

Anliegen

Wir möchten den interkulturellen Dialog über Kunst, Kultur und Menschlichkeit befruchten, Zivilcourage stärken und im Bewusstsein der individuellen Verantwortung des Menschen handelnd und gestaltend an gesellschaftlichen Prozessen mitwirken.

Der Verein fördert

laut Steuerbescheid vom 22.8.2016 folgende gemeinnützige Zwecke: Kunst und Kultur, internationale Gesinnung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Finanzierung

Der Verein ist eine gemeinnützige Organisation und als gemeinnützig anerkannt. Die Arbeit des Vereins ist nur durch Spenden, Mitgliedsbeiträge oder Projekt-Fördermittel möglich. Unsere von uns unterstützten bzw. realisierten Projekte sind auf dem Menu Projekte 2007-2017 aufgeführt. Der nachfolgende Link führt zur Präambel der Satzung unseres Vereins:

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