Helgas Tagebuch und Zwockhaus

Ein Angebot der Room 28 Projects

Theresienstadt.

Das Tagebuch von Helga Pollak

 

Mit Liedern von Ilse Weber und des Theresienstädter Kabaretts präsentiert vom Berliner Ensemble Zwockhaus

 

Stadtsaal Wien. ©Bundespräsidialamt

Unzählige Male las Helga Pollak-Kinsky seit Erscheinen des Buches Die Mädchen von Zimmer 28 im Jahre 2004 aus ihrem Theresienstädter Tagebuch, während die Autorin des Buches als Erzählerin durch die Geschichte führte. Die Lesungen wurden immer wieder von Hannelore Brenner neu gestaltet und dem jeweiligen Rahmen und thematischen Schwerpunkt angepasst. Mit der Zeit kristallisierte sich eine Darbietungsform heraus, die zu unserem Highlight wurde: die Auftritte mit dem Berliner Ensemble Zwockhaus.

Die hinreißend authentisch dargebotenen Lieder dieses Ensembles – Maria Thomaschke, Andreas Jocksch und Winfried Radeke, neuerdings mit dabei: Nikolai Orloff am Klavier – korrespondieren auf wunderbare Weise mit Helgas Tagebuchaufzeichnungen und den Kalendernotizen ihres Vaters Otto Pollak. Text und Musik treffen mitten ins Herz und machen spürbar, welch’ elementare Kraft der Kunst innewohnt, was künstlerische Leistung, kreatives Schaffen bedeuten kann für Menschen, die vor einem Abgrund stehen.

Stadtsaal Wien. © Bundespräsidialamt

An verschiedenen Orten präsentierten wir unser Programm – im Theater Rendsburg (Januar 2009), in der Europäischen Kommission in Brüssel (Januar 2014),  im Rathaus Schöneberg in Berlin (April 2016).

Am 29. Januar 2017 traten wir zum letzten Mal mit Helga auf: im Stadtsaal Wien. (Foto) Das deutsch-österreichische Projekt von Room 28 und ESRA wurde von der Deutschen Botschaft in Wien/Auswärtiges Amt Deuschland  unterstützt. Bundespräsident Alexander van der Bellen sprach das Grußwort. Der ORF zeichnete die Sendung auf und produzierte die abgebildete CD.

Helga Pollak-Kinsky lebt 90-jährig in Wien. Sie reist nicht mehr und nimmt nur noch selten an Veranstaltungen teil, wenn dann nur in Wien. Insofern bedeutete die Veranstaltung im Wiener Stadtsaal für uns eine traurige Zäsur. Aber wir machen in ihrem Sinne weiter.

Am 25. Januar 2020 brachten wir im Rahmen des Holocaust-Gedenktages auf Einladung von Dr. Ute Lemm unser Programm auf die Bühne des Theater Erfurt-

Die Veranstaltung war die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung

Die Mädchen von Zimmer 28, L 410, Theresienstadt in der Gedenkstätte Topf & Söhne in Erfurt. Weitere Informationen: www.room28.net/terminkalender/

Aus Helgas Tagebuch las Carolin Blumert, aus den Aufzeichnungen ihres Vaters Otto Pollak Andreas Jocksch (Zwockhaus). Hannelore Brenner führte durch die Geschichte. Nikolai Orloff kam als Pianist neu zum Zwockhaus. Musikalische Leitung, Arrangement: Winfried Radeke. Konzeption und Moderation: Hannelore Brenner.

Programmangebot

Mitwirkung von Jugendlichen. Syke, 2018

Zwockhaus und die Room 28 Projects bieten  das Theresienstädter Programm und Veranstaltungen in unterschiedlicher Gestaltung. Im Januar 2018 z.B. präsentierten wir unser Programm unter der Mitwirkung von: Schüler*innen der Realschule Syke, Schülerchor unter der Leitung von Tobias Apel. am Klavier Vanessa Reichert, Bürgermeisterin Suse Laue,

Bürgermeister vom Nachbarort Weyhe, Dr. Andreas  Bovenschulte.

Die ORF-CD, das Tagebuch von Helga Pollak-Kinsky und weitere Publikationen der Edition Room 28 können Sie per Email an brenner@room28.de bestellen. Bei Interesse an unserem Programm schreiben Sie bitte ebenfalls an diese Adresse.

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