Room 28 e.V.
Room 28 e.V. wurde am 3. April 2007 in Berlin vom Freundeskreis der ‚Mädchen von Zimmer 28“ und von den Förderern der Aktivitäten von Room 28 Projects gegründet.
AG Charlottenburg VR 26708 B
Steuernummer 27/676/50272 / USt.Id. Nr. DE 114 103 514
Room 28 unterstützt das Anliegen der ‚Mädchen von Zimmer 28’, einer außergewöhnlichen Gruppe von Holocaust-Überlebenden, ein Gedenken zu schaffen an die Kinder von Theresienstadt und an all jene, die den Holocaust nicht überlebten.

Room 28 möchte das ideelle Vermächtnis der ‚Mädchen von Zimmer 28’ im Heute verankern, es lebendig erhalten und es insbesondere jungen Menschen vermitteln. Der Verein tritt dafür ein, dass die Wanderaussstellung „Die Mädchen von Zimmer 28, L 410, Theresienstadt“ eine bleibende Heimat findet und damit ein Ort entsteht für das Vermächtnis dieser Frauen und für all das, was sich durch die Projekte von Room 28 bündelt. .
Zimmer 28/Room 28 wurde zum Symbol. Weil von diesem Ort, allem Unglück zum Trotz, ein positives Signal ausgeht – die Aufforderung, die existentielle Bedeutung kultureller Leistungen und Begriffe wie Menschlichkeit, Solidarität, Freundschaft, Kunst und geistiger Widerstand zu reflektieren und mit Leben zu füllen. Auch die Aufforderung, ein fast verlorengegangenes Erbe zu erforschen, aufzudecken und zu bewahren, was bewahrenswert ist und wiederzubeleben, was unser Dasein bereichert. So wurde für uns Room 28 zum zum Programm.
Und so gehört auch dies zu unserem Anliegen: das durch den großen Zivilisationsbruch des 20. Jahrhunderts verschüttete, fast verloren gegangene künstlerische, kulturelle und humanistischen Tradtionen verpflichtete Vermächtnis zu erforschen, es in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen und an die Menschen, die dahinter standen, zu erinnern.

Mit der 2010 realisierter Ausstellung „Musik im okkupierten Polen 1939 – 1945“ und den begleitenden Veranstaltungen haben wir uns eines neuen Themas angenommen, das wie die Geschichte der ‚Mädchen von Zimmer 28’ ein Motiv in vielfältigen Variationen zum Klingen bringt und erahnen lässt, welch' elementare Bedeutung kulturellem Schaffen, künstlerischen Leistungen und der Orientierung an zivilen Werten zukommen; auch welche Kraft hieraus entwächst und wie wichtig diese Manifestationen menschlichen Seins sind im Ringen um Selbstbehauptung, um die Behauptung der eigenen Identität und Würde - für den einzelnen und für die Gemeinschaft.
Initiator und Co-Kurator der Ausstellung "Musik im okkupierten Polen"
ist unser Vorstandsmitglied Frank Harders-Wuthenow

Vorstand Room 28 e.V.
Hannelore Brenner-Wonschick
Frank Harders-Wuthenow

Kontakt
Hannelore Brenner-Wonschick
Fontanepromenade 6 / D-10967 Berlin
Telefon: +49-(0) 30-691839
www.room28.net
Copyright 2011 - Room 28 Projects / Room 28 e.V. - Hannelore Brenner-Wonschick - Tel: +49-(0)30-691 8395
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