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Room 28

Aktuelle Projekte 2017 - 2020

Die Mädchen von Zimmer 28

Ausstellungseröffnung in Schwerin, 23.9.2004

Unser Aufgabe, unser Ziel

Room 28 e.V. möchte die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 erneuern, erweitern und die von Hannelore Brenner, Autorin der Ausstellung und des gleichnamigen Buches seit 2004 geleistete pädagogische Arbeit unterstützen, fortsetzen, an Schulen vermitteln, in der Gegenwart verankern und in die Zukunft führen.

Rückblick

Im Jahre 2004 erschien das Buch der Autorin Hannelore Brenner Die Mädchen von Zimmer 28. Im gleichen Jahr schuf sie die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28, L 410, Theresienstadt. Ausstellung und Buch erzählen die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Von etwas 60 Mädchen, die für eine Weile im Zimmer 28 untergebracht waren, überlebten fünfzehn den Holocaust.

 

Die Zusammenarbeit der Autorin mit Überlebenden von Zimmer 28 entwickelte sich zu einem lebendigen Erinnerungsprojekt, aktiv mitgetragen von den Überlebenden von Zimmer 28. Seit 2005 organisiert Hannelore Brenner die Aussstellung sowie Projekte und Veranstaltungen mit den Überlebenden.

Seitdem die Ausstellung erstmals im September 2004 in Schwerin eröffnet wurde, war sie in Deutschland an etwa 60 Orten zu sehen. Weitere Ausstellungen gab es in Tschechien, Österreich, Frankreich, England, Israel, in Brüssel und in Genf. Seit 2014 gibt es die Ausstellung in neuem Design in Brasilien.

 

Bis heute haben unzählige Menschen die Ausstellung besucht. PädagogInnen und Kulturakteure verschiedener Bereiche nahmen die Austellung zum Anlass, sich mit der Geschichte der einstigen jüdischen Kinder des KZ Theresienstadt zu beschäftigen. Das multimediale Angebot der Room 28 Projects (Buch, Ausstellung, Theaterstück, Bildungsprojekt, Zeitzeugengespräche, Lesungen etc.) inspirierte zu immer neuen Aktivitäten und Schöpfungen.

 

Denn die Geschichte ist sehr viel mehr als eine weitere Geschichte zum Holocaust. Sie erzählt von der Bedeutung von Kunst und Kultur und von der Erziehung zu Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit. Sie zeigt auf, welche Kraft die Ausrichtung an kulturellen Werten zu entfalten vermag im Ringen um Selbstbehauptung, um die Behauptung der eigenen Identität und Würde.

Die Website zur Ausstellung - sie informiert auch über die Ausstellung in Brasilien As Meninas do Quarto 28 -  ist:

Die Kinderoper Brundibár

Eine besondere Rolle spielt in der Geschichte dieser Mädchen auch die Kinderoper Brundibár. Auch dies trug wesentlich zur Strahlkraft des Projektes bei. Die Oper erlebte ab 1996 dank des Pilot-Projektes der Jeunesses Musicales Deutschland, initiiert von dessen damaligen Generalsekretär Thomas Rietschel, eine erstaunliche Renaissance.Oft wurden die "Mädchen von Zimmer 28" zu Brundibár-Aufführungen eingeladen und erzählten von ihren Erlebnissen und Erinnerungen.

Ausstellungsorte

Herausragenden Ausstellungsorte der letzten Jahre:

 

Im Januar 2014 war die englischsprachige Ausstellung bei den Vereinten Nationen in Genf, Helga Pollak-Kinsky war Ehrengast und keynote-speaker bei der Gedenkstunde der Vereinten Nationen an die Opfer des Holocaust.

 

Im Januar  2013 war die englischsprachige Ausstellung auf Einladung der Europäischen Kommission in Brüssel. Sie gehörte zum Rahmenprogramm der Holocaust Remembrance Ceremony der Europäischen Kommission am 28. Januar 2013.

 

Im Januar 2008 gehörte die Ausstellung zum Rahmenprogramm des offiziellen Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus des Deutschen Bundestages und war im Paul Löbe-Haus zu sehen. Eigens für die Ausstellung entstand auf Initiative des Deutschen Bundestages ein Nachbau des Zimmer 28.

Auf der Homepage der Room 28 Projects sind die Aufführungsorte aufgelistet:

Ausstellung in Brasilien

Am 22. Mai 2014 eröffnet erstmals die Ausstellung As Meninas do Quarto 28 in neuem Design in São Paulo, Brasilien. Weitere Stationen folgten in Brasilia, Porto Alegre, Rio de Janeiro und Recife. Der Erfolg der Ausstellung übertraf jegliche Erwartungen. Mehr auf der Website von Room 28 Project.

Herausforderung und Vision

Nachdem der Deutsche Bundestag die Ausstellung im Januar 2008 zeigte, erhielt Room 28 e.V. den Nachbau des Zimmers 28. Seither stehen wir vor der Frage, ob wir dieses Ausstellungselement überhaupt erhalten können, da wir weder  Räumlichkeiten noch Geld haben, um Lagerkosten zu bezahlen. Bis heute ist diese Frage offen und nur dank der Firma zapf umzuege konnten wir die Rekonstruktion des  Zimmers 28 erhalten.

Dank der Firma "zapf umzuege"

An dieser Stelle möchten wir der Berliner Transport- und Lagerfirma zapf umzuege unseren Dank sagen. Sie sponsert seit 2009 die Lagerung der Ausstellung. Und gäbe es diese so notwendige Unterstützung nicht, gäbe es auch den Nachbau Zimmer 28 nicht mehr. Und wer weiß, was mit den Ausstellungstafeln geworden wäre, die immer wieder in einen Container der Firma zapf zurückkehren und dort fachgerecht gelagert werden. Herzlichen Dank!

Der Nachbau "Zimmer 28"

Dass wir wir dieses Element erhalten sollten, zeigte sich bei den Ausstellungen in der Universität in Lüneburg, im Jüdischen Museum in Rendsburg, im Rathaus Schöneberg, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin, bei der Europäischen Kommission in Brüssel, bei den Vereinten Nationen in Genf. Und an vielen weiteren Orten: Oederan, Arzberg, Bayreuth, Weinheim, TU Berlin, Neuenhaus, Kiel, Neumünster. Auch die Ausstellung in Brasilien.

Die Spendenkampagne dient unter anderem auch dazu, dieses Modell zu erhalten und zu erneuern.

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