Musik im okkupierten Polen
Im Angebot von Room 28 e.V. ist die internationale und preisgekrönte Ausstellung
"Musik im okkupierten Polen 1939-1945"
Die Warschauer Kuratorin der Ausstellung Dr, Katarzyna Naliwajek-Mazurek erhielt im Januar 2011 den Hosenfeld/Szpilman Preis.
Die Ausstellung können Sie über Room 28 bestellen. brenner@rooom28.de

Die Ausstellung entstand im Rahmen eines von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin geförderten Room 28 Projektes 2010.
Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung veranstalteten wir am 10. Dezember 2010 die literarisch-musikalische Soirée "Der Pianist" in der Akademie der Künste in Berlin. Aus dem Buch "Der Pianist" las der Schauspieler Ulrich Matthes, am Klavier spielte Mikhail Rudy Werke von Chopin und Szpilman. Es war eine großartige Veranstaltung, der die Podiumsdiskussion "Der Pianist. Ein Film und seine Wirkung" vorangegangen war. Zu Gast war u.a. auch der Sohn Wladyslaws Szpilmans, Andrzej Spilman.
Ein Booklet zur Ausstellung und zum Projekt (Konzerte, Workshop, Podiumsdiskussion, Lesung & Konzert) informiert über die Ausstellung und das Projekt.
Hier Infos zur Ausstellung Auszug
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Hier geht es zur Website von Andrzej Szplman.
Hier zum Musikverlag Boosey & Hawkes, Rechtevertreter des musikalischen Werkes von Wladyslaw Szpilman.
Zum 100. Geburtstag von Wladyslaw Szpilman
(5.12.1911 - 6.7. 2000)
Elisabeth Richter
zum 100. Geburtstag in der FAZ
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Ausstellungseröffnung "Musik im okkupierten Polen 1939-1945" im Rahmen der Konferenz "Jüdische Musik in Ost-und Mitteleuropa als völkerverbindender Faktor/Jewish Music in Eastern and Central Europe as a unifying cultural factor" in Görlitz. Ort: Galerie am Postplatz 1, Theaterpassage.
Wenn Sie ein Booklet zur Ausstellung (24 S, Farbe, Digitaldruck) haben wollen, schreiben Sie an Room 28 e.V.:.
Das Programm der Konferenz ist erhältlich über Meetingpoint Music Messiaen in Görlitz.
Wanderausstellung erhältlich über: Room 28 e.V.

Am 27. Januar 2011 erhielt die Warschauer Musikwissenschaftlerin Katarzyna Naliwajek-Mazurek, Kuratorin der Ausstellung “Musik im okkupierten Polen 1939-1945”, von der Universität Lüneburg den Hosenfeld/Szpilman-Preis. Damit wurde eine Ausstellung ausgezeichnet, die wir, Room 28 e.V., anläßlich des 70. Jahrestages der Errichtung des Warschauer Ghettos und des 200. Geburtstages des polnischen Komponisten Frédéric Chopin im Rahmen eines EU-Projektes initiierten und am 9. November 2010 im Neuen Marstall, 'Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin' eröffneten. Realisiert wurde die deutschsprachige Version dank Förderung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Initiator und Co-Kurator der Ausstellung ist unser Vorstandmitglied, Frank Harders-Wuthenow.
Hier eine Kurzinformation
Ein Booklet informiert über die Ausstellung. Hier ein Auszug
Schreiben Sie uns bei Interesse hier
Die Ausstellung erinnert an die einst vielfältige Musikkultur Polens vor 1939, porträtiert Musikerschicksale wie das des Pianisten Wladyslaw Szpilman, bekannt durch Roman Polanskis Film „Der Pianist“, und bringt zahlreiche, bis heute weder in Deutschland noch in Polen gezeigte Dokumente, Kompositionen und Lebenswege ans Licht.
In immer neuen Variationen kommt ein Motiv zum Klingen: die facettenreichen Bedeutungsebenen, die der Musik innewohnen. Im kongenialen Zusammenspiel des Inhalts und der Form vermitteln die Tafeln auf einzigartige Weise ein starkes Gefühl dafür, welch’ außergewöhnliche Kraft die Musik in Extremsituationen zu entfalten vermag.
Für die Gestaltung zeichnen Karol Pereplys und Karol Laskowski vom Studio 27, Warschau. Die Ausstellung besteht aus 42 Tafeln (laminiert) auf integriertem Stellwanddsystem (Aluminium). Breite 1m, Höhe 2m; mit Videostationen, Hörstationen und Beleuchtung.
Stimmen zur Ausstellung
Bei aller blockhaften Wucht der Ereignisse geht es in der Ausstellung um Individuen; um den deutschen Feldgeistlichen, der die Rettung von Chopins Herz aus der Warschauer Heilig-Geist-Kirche in Gang setzte, um Hauptsturmführer Schwarzhuber, der Laks in Auschwitz gegen einen Denunzianten in Schutz nahm, und natürlich um den Hauptmann Wilm Hosenfeld, dem das Überleben des Pianisten Wladyslaw Szpilman im Warschauer Getto zu verdanken ist.
Jan Brachmann, Frankfurter Allgemein Zeitung
Frau Dr. Katarzya Naliwajek-Mazurek hat mit ihrer Ausstellung ein beeindruckendes Zeugnis geschaffen und den Dialog zwischen Polen und Deutschen durch neue Blickwinkel bereichert.
Präsident der Universität Lüneburg, Dr. Sascha Spoun
Während sich die Enkel der willigen Vollstrecker Hitlers und Himmlers seit Jahrzehnten bemühen, die Reste der in Konzentrationslagern „verbrannten Musik wiederzubeleben, war noch kaum etwas über das geknebelte Musikleben im besetzten Polen zu hören oder lesen. Diesen blinden Fleck auf dem Schandmal ... endlich zu tilgen, hat sich eine Ausstellung vorgenommen.
Lutz Lesle, Die Welt
Wieviel menschliches, künstlerisches Potenzial wurde vernichtet, zerstört, mit welchem Recht? Vieles wurde schon aufgearbeitet aus dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte, oft aus der sicheren Distanz des wissenschaftlichen Standpunktes. Auch die Ausstellung "Musik im okkupierten Polen" ist eine wissenschaftliche Arbeit. Hier gelingt jedoch die Einbindung persönlicher Schicksale in den historischen Kontext. Man kann, man muss sich auf das Geschehen tief einlassen.
Elisabeth Richter, Polenplus
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